Mittwoch, 16. Januar 2019
Solidaritätsanzeige

190113ll demoAnlässlich des 100. Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht demonstrierten am 13. Januar 2019 mehr als 15 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Land gemeinsam mit Gästen aus anderen Ländern vom Frankfurter Tor zum Friedhof der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde.

Foto: RedGlobe Mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am Sonnabend zur diesjährigen Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin, organisiert von der Tageszeitung junge Welt. Unmittelbar vor dem 100. Jahrestag der Ermordung der Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht referierten Intellektuelle, Politiker und Künstler aus Europa, den USA, Kuba und der Türkei über linke Alternativen zu einem profitgetriebenen System, welches durch Kriege und Krisen die Lebensgrundlagen der Menschheit gefährdet.

190112rlk2Mit großem Besucherandrang ist am Sonnabend morgen im Mercure-Hotel MOA in Berlin die XXIV. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz eröffnet worden. Die Teilnehmer verfolgen die Referate namhafter Publizisten und Ökonomen, darunter der Journalistin Mesale Tolu, die über den Widerstand in der Türkei gegen das autoritäre Erdogan-Regime spricht. Wegen ihrer kritischen Berichterstattung wird Tolu in der Türkei juristisch verfolgt und war wegen angeblicher Terrorpropaganda monatelang inhaftiert.

„Leipzig nimmt Platz“ ruft zur Teilnahme an der Demonstration „Aufruf 2019“ auf

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zur Beteiligung an der Demonstration am kommenden Montag den 14.01.2019 ab 18 Uhr auf dem Nikolaikirchhof unter dem Motto „Aufruf 2019“ auf. Diese Initiative wurde von bekannten Leipziger Persönlichkeiten, wie beispielsweise Gisela Kallenbach vom Verein „Synagoge und Begegnungszentrum Leipzig“, Erik Wolf vom DGB Leipzig-Nordsachsen oder auch Christian Wolff, ins Leben gerufen.

Am heutigen Donnerstag, dem 10. Januar 2019, sind auf den Flughäfen Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart bereits in den Morgenstunden insgesamt rund 1.000 Beschäftigte privater Sicherheitsunternehmen in den Warnstreik getreten. Zu den Aktionen, die den ganzen Tag andauern werden, hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufgerufen. Durch den Warnstreik kommt es auf allen drei Flughäfen zu einem sehr stark eingeschränkten Flugverkehr. Aufgrund der vorzeitigen Streikankündigungen konnten sich offensichtlich viele Fluggäste auf die schwierige Situation einrichten.

„Die Bundesregierung muss sich in der NATO mit Nachdruck für eine Bewahrung des INF-Vertrages stark machen und öffentlich erklären, dass sie einer Stationierung weiterer US-Atomwaffen in Deutschland nicht zustimmen wird", erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Abrüstungspolitik der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten des Sicherheitspersonals in Düsseldorf, Köln-Bonn und Stuttgart zu einem ganztägigen Warnstreik am Donnerstag, dem 10. Januar 2019, auf. Die Streiks werden in Stuttgart mit der ersten Frühschicht gegen 3:00 Uhr aufgenommen, in Düsseldorf und Köln-Bonn ab 00:00 Uhr. Wie schon am Montag in Berlin ist auch an diesen Standorten mit starken Einschränkungen im Luftverkehr zu rechnen.

„Kinder des Widerstandes“ – Antifaschismus als Aufgabe.Unter dieser Überschrift präsentieren sich Nachkommen von Verfolgten des Naziregimes jetzt auch im Internet unter http://kinder-des-widerstandes.de/. Sie fanden sich vor einigen Jahren zusammen um als Töchter, Söhne und Enkel an Widerstand und Verfolgung ihrer Mütter, Väter, Großeltern während der Nazizeit zu erinnern. Ihre Eltern und Großeltern erlitten Folter und Terror, manche den Tod, in Gefängnissen, Zuchthäusern und Konzentrationslagern oder flohen aus Deutschland. Die Überlebenden und aus der Emigration zurückgekehrten machten sich zur Aufgabe alles zu tun, damit sich Ähnliches nicht wiederholt.

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zur gemeinsamen Anreise zu den Protesten gegen die AfD in Riesa am 12. Januar auf.

Vom 11. bis zum 14. Januar findet in Riesa der AfD-Bundesparteitag statt. Vor Ort hat sich ein breites Bündnis verschiedenster zivilgesellschaftlicher Akteure gebildet, das wir als Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“, gemeinsam mit vielen anderen unterstützen. Wir rufen alle Leipzigerinnen und Leipziger auf, am 12. Januar nach Riesa zu fahren und die Menschen vor Ort in ihrem Protest zu stützen. Treffpunkt ist 11:45 Uhr auf dem Leipziger Hauptbahnhof am Gleis 21.

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