Anlässlich des 75. Jahrestages des tragischen Todes des ersten Stadtkommandanten von Berlin, Nikolai Bersarin, fand heute im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur eine Gedenkstunde und Ausstellungseröffnung statt. An der Veranstaltung nahmen Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Russischen Föderation, Sergej Netschajew, und der Republik Belarus, Denis Sidorenko, sowie Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Frau Dr. Manuela Schmidt, teil.

Generaloberst Nikolai Bersarin erwarb sich nach Kriegsende 1945 große Verdienste bei der Wiederherstellung des Lebens in der Stadt. So sorgte er durch verschiedene Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme lebenswichtiger Bereiche, die Verteilung von Lebensmitteln, den Neubeginn des Schulbetriebes und die Förderung kultureller Einrichtungen.

Für seine „hervorragenden Verdienste bei der Befreiung Berlins von der Herrschaft des Faschismus“ wurde ihm im Jahre 1975 die bedeutendste Auszeichnung der deutschen Hauptstadt verliehen – die Ehrenbürgerschaft Berlins.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September 2020 geöffnet.      

Quelle:

Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland

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