Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) und der OVN einigen sich nach schwierigen Verhandlungen auf einen Lohntarifvertrag für 30 Monate. Die aktuelle Tarifrunde wurde durch die Corona-Pandemie schwer belastet. Nach Wiederaufnahme am 31. August 2020 standen die Verhandlungen kurz vor dem Scheitern. Eine geplante Urabstimmung konnte jedoch gestern durch eine Einigung in letzter Minute abgewendet werden.

Die Einigung sieht vor, dass für das Jahr 2020 eine Einmalzahlung von 700 € gezahlt wird.

Für Betriebe in denen Kurzarbeit geleistet wurde, kann die Einmalzahlung für die Monate der Kurzarbeit reduziert werden, wenn weniger als die Hälfte der monatlichen Arbeitszeit geleistet wurde.

Ab dem 1. Januar 2021 steigen die Löhne in allen Lohngruppen um 100 €.

Ab dem 1. Oktober 2021 steigen die Löhne in allen Lohngruppen um weitere 60€.

Ab dem 1. April 2022 steigen die Löhne in allen Lohngruppen um weitere 100 €.

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2022 (30 Monate).

Dazu Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von ver.di Nord: „Trotz der schwierigen Bedingungen konnten wir für die Beschäftigten im privaten Omnibusgewerbe eine angemessene Lohnsteigerung erreichen, die auch die Leistung der Kolleg*innen in der Pandemie berücksichtigt. Trotz der Abstriche, die wir machen mussten, können wir mit dem Abschluss zufrieden sein.“

Quelle:

ver.di Landesbezirk Nord

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