Heute vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. In Berlin ist der Tag ein Feiertag, zum entsetzen des AfD Chefs Gauland: Für ihn ist der Tag des Sieges gegen Faschismus auch ein „Tag der absoluten Niederlage“

Gauland rechtfertigt sich damit, dass am 8 Mai man auch Staatsgebiet „verloren“ hätte – er meint wohl die DDR – und über angebliche Verbrechen sowjetischer Soldaten in Berlin.

Dabei muss man gar nicht so weit in das rechte Spektrum gehen um solche Meinungen anzutreffen.

Der Sieg über den Faschismus, speziell der Anteil der Sowjetunion daran, ist ein Thema worüber die BRD nicht so gerne redet.

So beschloss die sog. Europäische Union die Gleichstellung des Faschismus und des Kommunismus, es werden Millionen von Euros jedes Jahr ausgegeben für Stiftungen die über den Kommunismus „aufklären“ und ihn „aufarbeiten“.

Im Westen wurde kein einziges Denkmal für die 12 Millionen ermordeten sowjetischen Soldaten aufgestellt, auch keins für die rund 13 Millionen unschuldigen Zivilisten die von Nazis auf ihrem Kreuzzeug durch den Osten massakriert wurden. Dem 8. Mai zu gedenken heißt ihnen zu gedenken.

An Mahnmählern für die angeblichen Opfer des Kommunismus spart der Westen allerdings nicht.

Während das geschmähte System töter denn tot ist, wird die Propaganda gegen ihn immer schneller, das Gekreische immer lauter.

In diese Staatsdoktrin passt kein Feiertag für den 8 Mai, was soll denn als nächstes Folgen? Anerkennung für die Kommunisten, die tausendfach in KZs hingerichtet wurden? Entschädigungen für die Opfer des Faschismus?

Der 8 Mai ist für alle Kapitalisten, Finanziers der Nazis und deutsche Militärstrategeten ein Tag der absoluten Niederlage – und das sollten wir feiern.

Quelle:

SDAJ Hessen

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