Im Norden des Stadt Essen sollen zwei Krankenhäuser mit insgesamt 500 Betten geschlossen werden. „Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt: Es ist Irrsinn, Krankenhäuser zu schließen und damit die wohnortnahe Versorgung der Menschen zu zerstören. Solange an der Gesundheit der Menschen Profit gemacht werden soll, verhält sich die katholische Contilia-Gruppe, der diese Krankenhäuser gehören, nicht anders als Tönnies auf dem Fleischmarkt“, sagt dazu Peter Köster, DKP-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahlen in Essen.

„Mit der Schließung beider Krankenhäuser im Essener Norden verschärft man in der gesamten Stadt in Pandemie-Zeiten den Verteilungskampf um Intensivbetten. Der Bevölkerung im Norden signalisiert man zudem, was sie dieser Gesellschaft wert sind. Während im Rest der Stadt die Komfortstationen ausgebaut werden, hängt man den Essener Norden von der medizinischen Grundversorgung ab“, ergänzt DKP-Stadtratskandidatin Jutta Markowski.

Die DKP Essen sammelt Unterschriften für den den Erhalt der Krankenhäuser und ihre Überführung in kommunales oder Landeseigentum. Dazu hat sie jetzt eine Online-Petition gestartet.

Quelle:

blog.unsere-zeit.de