Wie schon in der Woche zuvor hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für Montag, den 03. August 2020 bis vorerst einschließlich Mittwoch, den 05. August 2020, die rund 180 Berliner Beschäftigten von uni-assist e.V., einem Dienstleister der deutschen Hochschulen, zu Warnstreiks aufgerufen. Geplant ist für den morgigen Mittwoch erneut eine Kundgebung vor der Geschäftsstelle von uni-assist e.V.

Trotz der Warnstreiks der vergangenen Woche wurden die am bisher letzten Verhandlungstermin am 02. März 2020 von der Arbeitgeberseite einseitig eingefrorenen Verhandlungen mit der ver.di Tarifkommission nicht wieder aufgenommen. Neben fehlenden Regelungen der Be- und Entfristungsproblematik finden sich die organisierten Beschäftigten...

Am heutigen Dienstag, dem 4. August 2020 hat die erste Verhandlungsrunde für den öffentlichen Personennahverkehr in Brandenburg begonnen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verhandelt mit den Arbeitgebern der 17 Brandenburger Nahverkehrsunternehmen, die Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg sind. Von der Tarifrunde sind mehr als 3.000 Beschäftigte betroffen. Die...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat heute in einem Pressegespräch verdeutlicht, wie bedrohlich die finanzielle Lage vieler NRW-Kommunen durch die Corona-Pandemie geworden ist. Grundlage dafür sind die Ergebnisse des 5. Kommunalfinanzberichts, der in der aktuellen Fassung von den Autoren Martin Nees und Birger Scholz erstellt wurde.

„Wie durch ein Brennglas wird in der...

Foto: Geschichtswerkstatt im Kreis GGFoto: Geschichtswerkstatt im Kreis GGAus Anlass seines 65. Todestages haben Mitglieder der DKP, der VVN-BdA, Freidenker, Gewerkschafter und andere am Grab von Wilhelm Hammann in Groß-Gerau an diesen „Gerechten unter den Völkern“ erinnert, der nach dem Krieg erster Landrat war.

Die DKP informierte über aktuellen Planungen der Stadt Groß-Gerau, die im Herbst die Grabstätte des KPD-Landrates bedrohen. Dagegen erhebt sich bereits jetzt...

ver.di kritisiert das Verhalten der Berliner Polizei und der Veranstalter der rechtsoffenen bis teilweise rechtsextremen Demonstration „Tag der Freiheit" scharf. Jörg Reichel, Landesgeschäftsführer der Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg: „Die Veranstalter haben trotz mehrfacher Aufforderungen der Einsatzleitung der Berliner Polizei der Presse...

Unter dem Motto „Tag der Freiheit“ marschierten am vergangenen Sonnabend 17.000 Demonstranten durch Berlin-Mitte. Auch wenn die angestrebte Zahl der Organisatoren von 500.000 weit unterschritten wurde, können die Veranstalter von einem Erfolg für sich sprechen, denn mit dieser Anzahl von Personen war im Vorfeld nicht zu rechnen gewesen. Doch zeigt diese Demo auch im welchem Interesse die Leute...

„Dass Faschisten und Antisemiten in der Großdemonstration von Gegnern der Corona-Eindämmungsmaßnahmen mitlaufen und an dem dort vielfach vertretenen irrationalen Gedankengut anknüpfen können, ist ebenso alarmierend wie der massenhafte Verstoß der Demonstranten gegen die Hygieneauflagen. Der jetzt ertönende Ruf nach einer Einschränkung der Versammlungsfreiheit geht allerdings in die falsche...

„Die aktuelle Nachricht, dass nun doch vier weitere Karstadt-Filialen in Berlin erhalten bleiben, ist eine gute. Wir freuen uns, dass es dem Berliner Senat buchstäblich in letzter Minute gelungen ist, eine entsprechende Vereinbarung mit dem Warenhaus-Konzern abschließen zu können“, sagte heute Frank Wolf, ver.di-Landesbezirksleiter. Nach Senatsberichten konnte durch Verhandlungen zunächst ein...

Groß und laut war die Aufregung über den Vorfall, als ein LVB-Kontrolleur einen Fahrgast würgte. Es wurde gefragt, ob die LVB ein Rassismus-Problem hat. Und ja, zu Recht wird von dem städtischen Beteiligungsunternehmen nun verlangt, endlich ein funktionierendes Beschwerdemanagement zu etablieren, Schulungen in interkultureller Kompetenz durchzuführen und dafür zu sorgen, dass in den eingesetzten...

Ursprünglich sollten es über eine halbe Million Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden, die sich zum von den Coronaleugnern auserkorenen „Tag der Freiheit“, dem 1. August, in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin versammeln sollten. So zumindest die Wunschvorstellung der Veranstalter. Noch vor der eigentlichen Demonstration gegen die angebliche „Coronadiktatur“ mussten sich die selbsternannten...

Horst Seehofer hat Berlin nun offiziell das dort beschlossene Landesaufnahmeprogramm für 300 notleidende Geflüchtete, die in griechischen Elendslagern festsitzen, verboten. Der Mann, der Kreuze in staatliche Behörden hämmern lässt, wird gebeten, seinen Daumen für die Evakuierung einiger weniger Flüchtlinge zu heben - und sagt nein. Aus "rechtlichen Gründen". Eigentlich geht es um etwas ganz...