Ostermarsch

  • Ostermarsch - Bleibt wütend!

    Seit 1960 gibt es in Deutschland die Ostermärsche, also antimilitaristische Demonstrationen, die gegen Kriege, Kriegsgefahr, Aufrüstung und Militarisierung demonstrieren. Erste antimilitaristische gab es in der Bundesrepublik Anfang der 50er Jahre, vor allem organisiert und unterstützt durch die FDJ und die KPD und schon damals zeigte der Staat, wohin der Weg geht: Auf einer Demonstration gegen die Remilitarisierung der BRD wurde 1952 das FDJ-Mitglied Philipp Müller von der Polizei erschossen, Partei und Verband verboten und die Bundeswehr trotz breitem gesellschaftlichen Protest eingeführt.

  • Ostermahnwache in Jagel

    Bei sonnigem Frühlingswetter trafen sich 70 Menschen zur Ostermahnwache mit Kundgebung am Fliegerhorst Jagel. Besonders beeindruckt hat uns der Redebeitrag von Konrad Tempel. Er war Initiator des Ostermarsches in Norddeutschland vor 60 Jahren. Er schilderte die politischen Umstände und Schwierigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung des ersten Ostermarsches. Helga Tempel, die auch seit 60 Jahreen Ostermärsche mitorganisiert berichtete über die Stationierung der Atomwaffen in Deutschland und die Proteste dagegen. Detlef Mielke (DFG-VK) ergänzte, daß nach Hamburg, Bremen, Berlin und Rheinland-Pfalz auch Schleswig-Holstein die Iniative unterstützen muß, daß die Bundesrepublik Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterschreibt. Er forderte auf, besonders auf die Bündnis 90 Grünen einzuwirken, denen bislang die Bündnistreue mit CDU und FDP in der Koalition wichtiger ist als das Atomwaffenverbot und das Leben auf der Erde.

  • Innovative Ostermärsche ein voller Erfolg

    ostermarsch2Das Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positive Bilanz der diesjährigen virtuellen Ostermärsche. Auch wenn die in mehr als 80 Städten angedachten traditionellen Ostermärsche aufgrund der gegenwärtigen Corona-Krise nicht stattfinden konnten, haben Friedensbewegte zahlreiche kreative Wege gefunden, um ihren Protest in die Öffentlichkeit zu tragen. Als großer Erfolg wird gewertet, dass sich die Ostermärsche im 60. Jahr ihres Bestehens in Deutschland noch einmal vollkommen neu erfinden konnten. Zentrale Forderungen waren bei den Ostermärschen 2020  Abrüstung, eine atomwaffenfreie Welt und die Beendigung der katastrophalen humanitären Situation an der EU-Außengrenze. Insbesondere die Forderung „Gesundheit statt Rüstung“ wurde bei den diesjährigen Ostermärschen vielfach von Aktivist*innen gefordert.

  • Ostermarsch - Für die Zukunft, für das Leben!

    Vor deiner Haustür fahren Panzer

    Die Bundeswehr ist jahrelang für den Einsatz umstrukturiert und vor allem aus Geldern finanziert worden, die bei der Bildung schon länger fehlen. So ist es mittlerweile Standard, dass die Bundeswehr in den weltweit auftretenden Konflikten Deutschlands wirtschaftliche Interessen „verteidigt“. Gleichzeitig häufen sich die Konflikte auf allen Kontinenten.

  • Silvia Rölle zum Ostermarsch Rhein Ruhr 2020

    ostermarschHallo liebe virtuellen Ostermarschiererinnen und -marschierer!

    Eins muss vorweg einmal gesagt werden:

    In meinem nächsten Leben werde ich ein Virus. Dann bin ich nämlich sehr mächtig. Corona hat es nämlich geschafft – die Kriegsübung Defender wurde zum größten Teil abgesagt.

  • Bundesweite Ostermärsche sind nach 60 Jahren aktuell wie nie

    „Gerade die weltweite Gesundheitskrise durch das neue Coronavirus macht deutlich, welche Prioritäten in dieser Zeit gesetzt werden müssen. Während das Gesundheitswesen und die kommunalen Verwaltungen unter der Last der Krisenbewältigung zusammenzubrechen drohen, hält die Bundesregierung weiter krampfhaft an ihren Aufrüstungsplänen für die Bundeswehr fest“, erklärt Kathrin Vogler, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Ostermärsche in Deutschland, die mit individuellen und virtuellen Protesten gegen die fortgesetzte Aufrüstung und für friedliche Konfliktlösungen demonstrieren.

  • An Karfreitag nach Jagel

    ostermarsch2An Karfreitag (10. April) lädt die “Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ab 12.30 Uhr zum Ostermarsch gegen den Tornadostandort Jagel ein. Vom zuständigen Ordnungsamtes heißt es dazu: “Das Vermummen der Teilnehmer in Form von Tüchern, Schals oder Atemschutzmasken ist erlaubt und wird aufgrund der aktuellen Pandemie zurf Verringerung der Ansteckungsgefahr begrüßt” und auf einen Mindestabstand von 1,5 Meter ist zu achten.

    Die Ostermärsche 1960 richteten sich anfänglich ausschließlich “gegen atomare Kampfmittel jeder Art und jeder Nation”. In einem Flugblatt vom ersten Ostermarsch in Hessen wird das nötige “Vertrauen in die Macht des Einzelnen” betont, damit “aus einer entschiedenen Minderheit eine kraftvolle Mehrheit” werden könne.

  • Virtueller Ostermarsch 2020: Bündnisaktion der Berliner Friedenskoordiantion

    ostermarsch2Wir zeigen Gesicht. Tut ihr es auch!

    Ladet ein Foto von Euch mit Eurem eigenen Friedensspruch oder mit "*Ostermarsch 2020: ich bin dabei*“ auf Facebook hoch: https://www.facebook.com/events/214991876262119/

  • Ostermarsch in Stuttgart abgesagt

    Der für den 11.4. geplante Ostermarsch in Stuttgart ist gestern abgesagt worden. In einer ersten Erkklärung des Friedensnetzes Baden-Württemberg werden alle Friedensfreunde aufgefordert über Ostern Friedensfahnen aus den Fenstern zu hängen.

  • Friedensversammlung tagte bei der VVN-BdA

    Zur Vorbereitung des diesjährigen Ostermarsches Rhein Ruhr tagte die Friedensversammlung mit Vertretern der Friedensforen aus verschiedenen Städten, der DFG/VK und der VVN-BdA am 18. Januar 2020 im neuen Landesbüro der VVN-BdA NRW in Oberhausen.

    Für den Aufruf zum Ostermarsch lagen neben dem Vorschlag des Redaktionsteams zwei weitere komplette Aufrufe sowie eine Vielzahl an einzelnen Änderungsvorschlägen vor, die in konstruktiver Atmosphäre besprochen und diskutiert wurden und an vielen Stellen Eingang in die Endfassung des Aufrufs fanden.

  • Rede von Carola Kieras auf dem Ostermarsch 2019 am 22.04.2019

    Liebe Friedensfreunde und Friedensfreudinnen,

    In der VVN organisierten sich nach der Befreiung die Überlebenden der faschistischen Haftstätten und Konzentrationslager und die Frauen und Männer aus dem antifaschistischen Widerstand.

    Die aus dem KZ Buchenwald nach Hause zurückkehrenden Häftlinge brachten das Vermächtnis des Schwurs von Buchenwald mit, deren zentrale Aussage lautet: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“

  • Friedensbewegung zieht positive Bilanz der Ostermärsche

    Ostermarsch in Augsburg. Foto: RedGlobeDas Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positive Bilanz der Ostermärsche. In rund 100 Städten fanden über Ostern Aktionen für Frieden, Abrüstung und Gerechtigkeit statt. Zentrale Forderungen bei den Ostermärschen waren Abrüstung, eine atomwaffenfreie Welt und der Stopp von Rüstungsexporten. Auch dieses Jahr kamen neue Ostermärsche hinzu. Insgesamt stieg 2019 die Zahl der Teilnehmenden leicht an.

  • Beteiligt Euch am Ostermarsch 2019!

    Demonstrieren wir gemeinsam unsere Stärke, unsere Entschlossenheit und unseren Willen, die Welt von Aufrüstung und Krieg zu befreien!

    „Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.“ (aus dem Aufruf der Friko, http://frikoberlin.de)

  • SDAJ: Heraus zum Ostermarsch!

    SDAJ LogoEs knistert und lodert weltweit. Die schlechten Nachrichten scheinen nicht abreißen zu wollen. Im nahen Osten führen saudische Truppen einen schrecklichen Krieg gegen den Jemen, im Westen ziehen sich Usamerikanische Truppenverbände in der Karibik zusammen, um möglichst schnell in Venezuela einzumarschieren und einen Regime-Change durchführen zu können. Das Aufkündigen des INF-Vertrages durch die Vereinigten Staaten kündigt ein neues nukleares Wettrüsten an. Die „Doomsday Clock“ (Weltuntergangsuhr) steht auf dem niedrigsten Stand seit 65 Jahren, nämlich auf zwei Minuten vor Zwölf. Die Gefahr eines großen Krieges wächst.

  • Luxemburg macht den Anfang

    In den vergangenen Jahren schien es, als wäre die gute alte Tradition der Ostermärsche vergessen, zumindest hier in Luxemburg. Immerhin sind zehn Jahre ins Land gegangen seit dem vorigen Friedensmarsch hierzulande. Seitdem hat sich allerdings viel getan im Hinblick auf Rüstung und Krieg, und die Kommunisten standen weitgehend allein auf weiter Flur, wenn sie ihre Stimme und ihren Protest erhoben gegen immer neue Kriege, gegen Kriegshetze und überbordende Rüstungsausgaben.

  • Abrüsten statt Aufrüsten!

    Die europaweit stärker werdende Friedensbewegung müsse dringend Alternativen zu bestehenden Militärbündnissen wie NATO und OVKS vorlegen, schrieb vor kurzem ein Mitglied des Koordinationsteams der »Friddens- a Solidaritéitsplattform Lëtzebuerg« im Tageblatt in einem Beitrag, der mit »Kritik an Militärbündnissen wie NATO und OVKS« untertitelt war.

  • Ostermarsch München 2019

    Abrüsten statt Aufrüsten
    Keine neuen MITTELSTRECKENRAKETEN in Europa

    Wir erleben derzeit die gewaltigste Hochrüstung seit dem II. Weltkrieg.2014 beschlossen die NATO-Staaten: Die Rüstungsetats sollen auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) anwachsen, entsprechend sollen in Deutschland im Jahr 2024 ca. 74 Milliarden Euro für Rüstung und Krieg ausgegeben werden. Die Bundeswehr ist aktuell an 14 Auslandseinsätzen beteiligt. Deutsche Soldaten stehen erstmals nach 1945 wieder an der russischen Grenze. Parallel dazu steigen die Rüstungsexporte in Krisengebieten ständig.

  • Aufruf zum Stuttgarter Ostermarsch 2019

    Karsamstag, 20.April, fünf vor Zwölf
    Stuttgart Lautenschlagerstrasse (gegenüber Hbf)

    Abrüsten statt aufrüsten!

    Für eine friedliche und solidarische Welt – ohne Militär, Rüstungsindustrie und Abschiebungen!

    Seit Jahren erleben wir eine aggressiver werdende internationale Politik. Sie ist gekennzeichnet durch die Androhung und Verhängung von Sanktionen gegen sich missliebig verhaltende Länder, durch offen betriebenen und unterstützten „regime change“, durch mehr oder weniger offene Bewaffnung und militärische Unterstützung von Söldnermilizen.

  • Kein Frieden mit der AfD

    „Gäbe es keine Ostermärsche – die AfD würde sie als Erste organisieren.“ Mit dieser Anzeige in der Landshuter Zeitung rief die AfD zur Teilnahme an einer „Landshuter Friedenskundgebung“ auf, die exakt zur selben Uhrzeit am selben Ort des Landshuter Ostermarsches stattfinden sollte. Mit einem deutlich verkürzten und entstellten Aufruf wollten sie sich als angebliche Friedenskraft profilieren und vor allem Verwirrung in der Friedensbewegung stiften. Die Veranstalter des Ostermarschs distanzierten sich deutlich von den AfD-Anhängern. „Wir sind hier heute möglicherweise das erste Mal in schlechter Gesellschaft“ erklärte Kurt Büttler vom Arbeitskreis „Partnerschaft mit der Dritten Welt“ von der Bühne den über 500 Teilnehmenden des Ostermarsches. Auch andere Gruppen nahmen die Provokation der AfD ernst und di­stanzierten sich von ihr.

  • Abrüsten statt aufrüsten – Frieden mit Russland!

    Tausende waren am Wochenende für den Frieden auf der Straße und forderten „abrüsten statt aufrüsten!“. Die Ostermärsche der Friedensbewegung sind in diesem Jahr wieder größer geworden. Eine stärkere Friedensbewegung ist auch nötig, um die Aufrüstungspläne der Bundesregierung, die Erhöhung der Kriegsausgaben zu durchkreuzen. Bei diesen von den NATO-Staaten vereinbarten 2 Prozent des BIP geht es um die Verdopplung von heute 37 Milliarden Euro im Jahr auf 75 Milliarden im Jahr 2024.