Montag, 19. November 2018
Solidaritätsanzeige

Héctor Rodríguez (mitte)Vertreter von Jugend- und Studierendenorganisationen aus Griechenland, Portugal, Brasilien, Chile, Kolumbien, Kuba, Ecuador und Venezuela sind in der venezolanischen Hauptstadt Caracas zusammengekommen, um gemeinsam die gegenwärtige Krise des Kapitalismus und ihre weltweiten Auswirkungen für die Arbeiter und die Bildung zu diskutieren sowie Strategien für einen gemeinsame  Kampf gegen das System auszuarbeiten. Zu den zwei Seminaren im Gebäude des Lateinamerikanischen Parlaments hat der Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ) eingeladen, der wichtigste internationale Zusammenschluss antiimperialistischer Jugendverbände.

Bei einer Pressekonferenz berichtete der Generalsekretär der Kommunistischen Jugend Venezuelas (JCV), Héctor Rodríguez, am Freitag, dass an der Veranstaltung mehr als 200 venezolanische Delegierte sowie Dutzende ausländische Gäste teilnehmen werden. »Ziel ist, eine Kampagne zu Verteidigung der Rechte der arbeitenden Jugend zu entwickeln, denn derzeit erlebt die Welt eine kapitalistische Offensive, die die Rechte der Arbeiter und speziell der Jugendlichen verletzt«, so Rodríguez.

Über das Thema »Kapitalistische Krise, Rechte der arbeitenden Jugend und die Perspektive der Revolution« referieren am Sonnabend Vertreter der Kommunistischen Jugend Griechenlands (KNE), der KP Chiles, der JCV und der Marcha Patriótica aus Kolumbien. Am Sonntag dann stellen der Kommunistische Jugendverband Kubas, die Kommunistische Jugend Portugals und die venezolanische KP ihre Vorstellungen über die »Unerträglichkeit des kapitalistischen Regimes und die Perspektiven der Revolution in der Welt« vor.

Nach einem Tag Pause rücken dann am Dienstag die Studierenden in den Fokus der Diskussionen. Zum Thema »Lateinamerikanische Studentenbewegung und der Kampf um öffentliche, kostenfreie und verpflichtende Bildung« refererieren Vertreter der Kolumbianischen Studentenvereinigung ACEU, des kubanischen Studentenverbandes FEU, die chilenische KP sowie die venezolanische Studentenfront Livia Gouverneur (FELG). Weitere Beiträge kommen von der Nationalen Studentenunion Brasiliens und dem ecuadorianischen Studentenverband.

Als Ergebnis der Zusammenkünfte soll eine gemeinsame Abschlusserklärung erarbeitet werden, in der eine Strategie entwickelt werden soll, um gemeinsame Aktionen gegen die Krise durchführen zu können.

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