Mittwoch, 17. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

„Die Zahl der Studierenden steigt und steigt und mit ihr die Zahl all jener, die ihr Studium nur durch erhebliche Arbeit oder Verschuldung finanzieren können auch. Die Resultate sind Verarmung, verlängerte oder gar abgebrochene Studienzeiten und Depressionserkrankungen“, erklärt Nicole Gohlke, hochschul- und wissenschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der BAföG-Zahlen.

„Der Zugang zu Bildung darf nicht vom familiären Umfeld oder Geldbeutel abhängen. Jeder muss die Chance auf gute Bildung haben. Bildung ist Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge, muss ausreichend finanziert und mit sinnvollen und nachhaltigen Bildungskonzepten unterlegt werden“, erklärt Birke Bull-Bischoff, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse des OECD-Berichts „Bildung auf einen Blick“. „Fortschritte gibt es zwar, doch bleiben noch zu Viele auf der Strecke, und wir verplempern die Zeit junger Menschen, wenn wir weiterhin so kleckern statt klotzen.“

INTERVIEW MIT LENA UND PAUL, DEN HERAUSGEBERN DES BUCHS

Im Juli erschien im PapyRossa-Verlag der Sammelband „Eine Welt zu gewinnen – Marx, der Kapitalismus von heute und was wir tun können“. Er befasst sich mit den Erkenntnissen von Karl Marx, einer marxistischen Interpretation der Widersprüche unserer Zeit sowie Klassenkämpfen des 20. Jahrhunderts. Das von der SDAJ in Auftrag gegebene Buch ist 231 Seiten dick und für 10€ zu erwerben (bspw. über die nächste SDAJ Gruppe oder www.uzshop.de). Es enthält Beiträge von Hans-Peter Brenner, Dietmar Dath, Heiko Humburg, Georg Fülberth, Patrik Köbele, Philipp Krämer, Lena Kreymann, Beate Landefeld, Jürgen Lloyd, Seta Radin, Paul Rodermund, Björn Schmidt, Arnold Schölzel, Werner Seppmann, Jürgen Wagner und Lucas Zeise. Wir sprachen mit den Herausgebern.

„Den Bologna-Prozess haben viele der Beteiligten erfahren als zunehmende Bürokratie, Vermarktwirtschaftlichung von Lehre, Lernen und Forschung sowie Unterfinanzierung der Hochschulen. Die angestrebte Internationalisierung ist weiterhin einer kleinen privilegierten Minderheit vorbehalten.

Rot, frech, radikal

Geschichte: 1968 rebelliert die Jugend und die außerparlamentarische Opposition (APO) gegen die herrschenden Zustände, am 5. Mai 1968 gründen Jung-ArbeiterInnen die SDAJ

23 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus steht in Westdeutschland die „Außerparlamentarische Opposition“ auf der Straße: Gegen die verkrusteten Strukturen in der Bundesrepublik, gegen die Alt-Nazis in Amt und Würden, gegen die Kriege des westlichen Imperialismus und gegen die fortlaufenden Angriffe auf demokratische Mitbestimmungsrechte. Denn trotz Befreiung vom Faschismus, wurde die Herrschaft der Banken und Großkonzerne nicht beendet.

Am vergangenen Wochenende fand in der Eschborner Stadthalle der 23. Bundeskongress der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) statt. 123 Delegierte berieten und diskutierten zielgerichtet und konstruktiv zwei Tage lang über die kommenden Vorhaben und wählten die Berlinerin Lena Kreymann zu ihrer neuen Bundesvorsitzenden und einen 27-köpfigen Bundesvorstand.

UZ: Die SDAJ hat sich eine neue Satzung gegeben. Seid ihr mit der alten nicht 50 Jahre gut gefahren?

Lena Kreymann: Der Beschluss, dass wir uns eine neue Satzung geben, ist schon etwas älter. Wir haben bereits vor zwei Bundeskongressen festgestellt, dass unsere Satzung in vieler Hinsicht nicht unseren Ansprüchen genügt.

Das Kabinett der Landesregierung um Armin Laschet hat am 30. Januar 2018 Eckpunkte zur Novellierung des Hochschulgesetzes NRW beschlossen. Diese lassen für Beschäftigte und Studierende nichts Gutes erwarten. In der Einleitung zu ihren Eckpunkten für die Novelle formuliert das Kabinett, das Hochschulgesetz müsse geändert werden, um „die gesetzlichen Rahmenbedingungen für ein qualitativ hochwertiges und zugleich erfolgreiches Studium, für die Exzellenz des Hochschulstandorts NRW sowie für freie wissenschaftliche Kreativität an unseren Hochschulen“ zu verbessern.

„Wenn du dich nur genug anstrengst, kannst Du alles erreichen“. Das ist ein Satz, den Schüler schon seit der ersten Klasse immer wieder zu hören bekommen. Deutschland ist doch ein freies Land! Hier zählt nicht, woher du kommst! Oder?

Doch wissenschaftliche Studien beweisen regelmäßig das Gegenteil. Erst im Dezember 2017 wurde die ,,Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung“, kurz IGLU, veröffentlicht. Die Ergebnisse der deutschen Grundschüler waren schockierend.

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