Dienstag, 19. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

Die ver.di-Verhandlungsführerin Silke Zimmer erklärte nach den Verhandlungen in Düsseldorf: „Die real-Geschäftsführung will offensichtlich keine Einigung, sondern sucht eine Begründung, um aus dem bestehenden Zukunftstarifvertrag auszusteigen.“ Die Vorlage sei ein Vertrag, „bei dem die Belegschaft auf der Strecke bleibt“. Verdiene eine Verkäuferin nach dem derzeitigen Tarifvertrag 2.579 Euro brutto pro Monat, so solle sie nach den Vorstellungen von real,- zukünftig nur noch 1.900 Euro brutto verdienen.

„Selbst, wenn die Kolleginnen und Kollegen 45 Jahre Vollzeit ohne Unterbrechung mit dem angestrebten Gehalt arbeiten, landen sie in der Grundsicherung. Geplante Altersarmut für die real-Beschäftigten ist das Gegenteil von Wertschätzung“, so Zimmer.

Die Beschäftigten sind mit einem Zukunftstarifvertrag in Vorleistung gegangen. Die geplanten Investitionen in neue Konzepte hat real,- aber nicht durchgeführt. Von den ursprünglich bis zu 30 geplanten Flagship-Märkten nach Vorbild der Krefelder Markthallen ist einer umgesetzt worden, zwei sind in Planung. Die in dem Tarifvertrag zugesagten Investitionen in die Zukunft der Märkte würden zwar getätigt, flössen aber anstatt in neue Konzepte größtenteils in Instandhaltungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Dachsanierungen, Kühlanlagen und neue LED-Technologien. Zukunftssicherung sieht anders aus.

Quelle:

ver.di

 

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