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Wirtschaft & Gewerkschaft

ver.di hat zu Warnstreiks bei der Deutschen Post AG in fünf Bundesländern aufgerufen, nachdem es in der dritten Verhandlungsrunde für die 130.000 Beschäftigten erneut keinen Durchbruch gab. Am Freitag, 23. Februar, sind weitere Warnstreiks zu erwarten. Am Donnerstag haben sich die Beschäftigten in der Zustellung in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein an den Streiks beteiligt.

Zudem gab es in vielen Städten Kundgebungen. „Die von der Deutschen Post AG angedachte Nullrunde für dieses Jahr ist für uns vollkommen inakzeptabel“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis. In der Verhandlungsrunde vom 19./20. Februar hatte die Deutsche Post AG abgelehnt, eine lineare Entgelterhöhung für das Jahr 2018 zu vereinbaren.

ver.di fordert sechs Prozent mehr Einkommen für die Beschäftigten und Auszubildenden bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Überdies möchte ver.di eine tarifvertragliche Wahlmöglichkeit erreichen, wonach Beschäftigte einen Teil der zu vereinbarenden Tariferhöhung in freie Zeit umwandeln können. Das bisher einmal jährlich aufgrund einer Leistungsbeurteilung gezahlte variable Entgelt will ver.di durch einen festen monatlichen Betrag ablösen. Zudem soll für die rund 32.000 Beamtinnen und Beamten des Unternehmens die sogenannte Postzulage fortgeschrieben werden. Sie ist eine postspezifische Form der Sonderzahlung für Bundesbeamte.

Quelle:

ver.di

 

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