Jeff Bezos ist der reichste Mensch der Welt und die Amazon Beschäftigten bekommen nicht mal Tariflohn. Am heutigen Freitag, 16. März, ruft deshalb die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten bei Amazon am Standort Rheinberg dazu auf, die Arbeit niederzulegen.

„In der vergangenen Woche wurde in zahlreichen Medien darüber berichtet, dass der Amazon-Besitzer, Jeff Bezos, mit einem Vermögen von über 110 Milliarden US-Dollar nun der reichste Mensch der Welt ist.

Dieses Vermögen basiert auf der harten Arbeit der Beschäftigten bei Amazon, denen er nicht einmal eine Bezahlung nach dem Tarifvertrag des Einzelhandels zugestehen will. ver.di wird nicht aufhören diese eklatante Ungerechtigkeit anzuprangern“, sagte die ver.di-Landesfachbereichsleiterin für den Handel bei ver.di in Nordrhein-Westfalen, Silke Zimmer.

Es sei offensichtlich, dass Jeff Bezos überhaupt keine Vorstellung davon habe, was es bedeute von einem Gehalt von Netto etwa 1.500 Euro leben zu müssen – wie etwa ein unverheirateter, kinderloser Picker oder Packer im Alter von 45 Jahren nach 24 Monaten bei Amazon in Rheinberg verdient. „Die Gehälter bei Amazon führen nicht nur dazu, dass für die Kolleginnen und Kollegen heute an jedem Monatsende kaum noch Geld über ist, sondern bedeuten für viele auch Altersarmut nach einem Leben mit körperlich schwerer und stressiger Arbeit.“, sagte der in Rheinberg zuständige Gewerkschaftssekretär, Tim Schmidt.

Quelle:

ver.di

 

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