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Wirtschaft & Gewerkschaft

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zieht ein positives Fazit der aktuellen sowie kürzlich stattgefundenen Streiks beim Versandhändler Amazon.

„In der vergangenen Woche haben sich allein in Rheinberg und Werne täglich rund 900 Beschäftigte an den mehrtägigen Streiks beteiligt. In dieser Woche zählen wir rund 1.200 Streikende an den Standorten Bad Hersfeld, Leipzig und Koblenz. Das zeigt, wie entschlossen die Beschäftigten bei Amazon sind, für ihr Recht auf einen Tarifvertrag und damit existenzsichernde Löhne und gute Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Gerade zur Weihnachtszeit ist die Arbeit bei Amazon ein Knochenjob und der Druck extrem hoch. Das schnelle Lieferversprechen von Amazon gegenüber den Kunden geht zulasten der Beschäftigten. Sie fordern deswegen aus gutem Grund auch einen Tarifvertrag zum Thema gute und gesunde Arbeit“, sagte Orhan Akman, Bundesfachgruppenleiter Einzelhandel.

In der vergangenen Woche hatten die Standorte Rheinberg und Werne von Dienstag bis Samstag (10. Dezember bis 14. Dezember 2019) gestreikt. In Bad Hersfeld, Koblenz und Leipzig wird seit der Nacht von Sonntag auf Montag (16. Dezember 2019) gestreikt. Die Arbeitsniederlegungen dauern bis vorläufig Samstag (21. Dezember 2019) an. Akman kündigte an: „Es kann jederzeit zu weiteren Streiks im Weihnachtsgeschäft kommen.“

Quelle:

ver.di

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