Foto: Christo Anestev auf PixabayFoto: Christo Anestev auf PixabayAbstandsregeln, regelmäßiges Händewaschen, Desinfektionsmittel am Arbeitsplatz: Die Corona-Pandemie hat auch auf den Arbeitsplatz gravierende Auswirkungen. Dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen die Beschäftigten am Arbeitsplatz einen Mund- und Nasen-Schutz tragen – auch im Hochsommer und in heißen Produktionshallen. In vielen Berufen ist die Maske aber auch außerhalb der Pandemie Pflicht. Wie lässt sich ein solcher Arbeitstag mit Maske überstehen?

Grundsätzlich gilt: Hitze und steigende Temperaturen sind nicht das alleinige Problem von Beschäftigten. Der Arbeitgeber muss die Arbeit so gestalten, dass Leben und Gesundheit möglichst nicht gefährdet und verbleibende Gefährdungen gering gehalten werden. Was muss der Arbeitgeber bei welchen Temperaturen konkret tun?

Körperliche Belastung steigt durch Mund-Nasen-Schutz

Feinstaub, Lacke oder Gase – in manchen Berufen müssen Beschäftigte – auch außerhalb der Corona-Pandemie – dauerhaft einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn dies im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt wird. Das Atmen durch ein Maskentuch bedeutet jedoch zusätzlichen Widerstand für die Atemmuskeln. Die körperliche Belastung steigt. Insbesondere FFP-Masken ohne Ausatemventil erschweren die Atmung und damit die Sauerstoffversorgung und Temperaturregulierung.

Bei großer Hitze wird das stundelange Maskentragen umso belastender. Beschäftigte klagen über Atemnot, Schwindel und Kopfschmerzen. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Bei Hitze und starkem Schwitzen wird die Maske schneller feucht und wird damit zu einem Nährboden für Viren.

Weitere Informationen, worauf Beschäftigte und Arbeitgeber in Bezug auf den Mund-Nasen-Schutz achten sollten, gibt es hier.

Quelle:

IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen