Jetzt streikt's!

  • Öffentlicher Nahverkehr: Probleme noch nicht gelöst – Arbeitsniederlegungen weiterhin möglich

    Mit dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind die Probleme des ÖPNV noch nicht gelöst. Normalerweise wird das Tarifergebnis des öffentlichen Dienstes in die Tarifverträge des Nahverkehrs in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen automatisch übernommen. Wegen der Kündigung der Tarifverträge ist das diesmal jedoch nicht der Fall: „Die Arbeitgeber waren nicht bereit, die Einigung auch auf den Nahverkehr zu übertragen. Dies solle jetzt in den Ländern verhandelt werden, hieß es von Seiten der Arbeitgeber. Gerade für die Corona-Prämie drängt aber die Zeit, denn sie muss noch in diesem Jahr ausgezahlt werden“, betonte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am Sonntag in Potsdam.

  • GEW: Respektables Ergebnis in schwierigen Zeiten

    Bildungsgewerkschaft zum Abschluss der Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen

    Als ein „respektables Ergebnis in schwierigen Zeiten“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Tarifabschluss für die im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten bezeichnet. „Die Gehaltssteigerungen, die Corona-Prämie und die Erhöhung der Jahressonderzahlung stabilisieren die Einkommen der Beschäftigten in der Corona-Krise. Das war den Gewerkschaften sehr wichtig, denn die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sorgen während der Pandemie mit ihrer guten Arbeit verlässlich dafür, dass Bund und Kommunen ihre Aufgaben qualifiziert wahrnehmen. Außerdem ist es gelungen, für den Pflegebereich zusätzliche Verbesserungen durchzusetzen“, sagte GEW-Tarifchef Daniel Merbitz am Sonntag nach dem Ende der Tarifverhandlungen.

  • Tarifeinigung im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen

    In der Tarifrunde für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen haben die Tarifparteien einen Abschluss erzielt. Dadurch steigen die Einkommen tabellenwirksam um 4,5 Prozent in der niedrigsten Entgeltgruppe und -stufe und noch um 3,2 Prozent in der höchsten Eingruppierung. In der Pflege beträgt die Steigerung 8,7 Prozent und in der Spitze für Intensivkräfte rund zehn Prozent. Alle Beschäftigten erhalten zusätzlich noch in diesem Jahr eine Corona-Prämie, für die unteren Entgeltgruppen (1-8) 600 Euro, die mittleren (9-12) 400 Euro, die oberen Lohngruppen (13-15) 300 Euro, für Auszubildende 225 Euro (Bund 200 Euro). Die Tarifvereinbarung läuft bis zum 31. Dezember 2022.

  • ver.di bewegt Hamburg!

    Heute haben über 1.500 Beschäftigte aus den Bereichen Stadtreinigung Hamburg, Hamburg Port Authority (HPA), Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), der Bundesagentur für Arbeit sowie anderer Bundesbehörden am Warnstreik im Rahmen der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Hamburg teilgenommen. Wegen der weiter deutlich steigenden Corona – Infektionen unterstützen viele von ihnen den Warnstreik nicht vor Ort, sondern von zu Hause aus.

  • Verkehrsbetriebe Karlsruhe sperren Beschäftigte aus

    Heute hat ver.di einige Bereiche der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) zum Warnstreik aufgerufen, da es immer noch kein Angebot der Arbeitgeber im Tarifkonflikt im ÖPNV Baden-Württemberg gibt. Dies ist ein unangekündigter Warnstreik, der in folgenden Bereichen stattfindet: Leitstelle, Funkwagen, Fahrstrom, Unterflurdrehmaschine, Wagenbau und Schienenfahrzeugrevision

    ver.di hat bei den letzten Warnstreiks bewusst den Fahrdienst nicht aufgerufen, so auch heute in Karlsruhe. ver.di will damit die Bevölkerung, insbesondere Schülerinnen und Schüler, so wenig wie möglich belasten. Die Geschäftsführung der VBK hat heute Morgen nun den Beschluss gefasst, alle Fahrzeuge einfahren zu lassen und damit den Betrieb einzustellen, begründet wird dies mit Sicherheitsbedenken.

  • Wieder Streiks im ÖPNV in Bayern

    Vor der dritten Verhandlungsrunde erhöht die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber: ver.di kündigte weitere Streiks für Montag, den 26.10.2020 an. Betroffen sind der kommunale Nahverkehr und das private bayerische Omnibusgewerbe. „Denn trotz bisher vier erfolgreichen Streiktagen haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und verweigern weiterhin jegliche Verhandlungen. Das ist eine klare Kampfansage von den Arbeitgebern“, betonte die ver.di Verhandlungsführerin für den Bereich privates Omnibusgewerbe in Bayern, Silke Vorpahl. Um den bestehenden Fahrermangel zu beheben, müsse der Beruf wieder attraktiv werden. „Dafür werden wir kämpfen und deshalb streiken wir für unsere Forderungen“, so Vorpahl. Gestreikt wird nun zweitägig am 26. und 27.10. in Coburg, Würzburg, Aschaffenburg und Kaufbeuren.

  • Flächendeckende Warnstreiks erhöhen Druck auf Arbeitgeber

    „Ein Streik, viele Orte": Dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sind am heutigen Mittwoch, 21. Oktober, zahlreiche Beschäftigte gefolgt. Das sogenannte Angebot der Arbeitgeber hatte sie vor den Kopf gestoßen. Sie haben daher mit einem flächendeckenden Warnstreik überall in Niedersachsen und Bremen den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Mehr als 7.500 (up date!)Beschäftigte aus allen Bereichen des Öffentlichen Dienstes beteiligten sich mit einer Vielzahl kreativer und Corona-gerechter Aktionen, sie stehen stellvertretend für Tausende weiterer Kolleg*innen, die heute im Streik sind. Denn wegen der Pandemie verzichtete ver.di auf große Kundgebungen, holte die zahlreichen Aktionen in einer Online-Kundgebung zusammen. Die Rede des neuen ver.di- Vorsitzenden Frank Werneke auf dem Opernplatz in Hannover war via Livestream überall zu empfangen.

  • Vorerst letzter Warnstreiktag im öffentlichen Dienst

    Mit Warnstreiks unter anderem in der Region Fils-Neckar-Alb, den Landkreisen um Stuttgart sowie in Konstanz hält ver.di Baden-Württemberg bis unmittelbar vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber im Land aufrecht. An den vorerst letzten Arbeitsniederlegungen beteiligen sich heute erneut rund 4.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Wie in den Wochen zuvor wurde in Kliniken, Stadtverwaltungen, Kitas, Arbeitsagenturen und Jobcentern, Stadtwerken, Sparkassen und vielen anderen Dienststellen bis hin zum Wasser- und Schifffahrtsamt gestreikt. Kundgebungen fanden in mehreren Städten wie immer unter strikter Einhaltung der Gesundheitsvorschriften statt, in Reutlingen wurde eine Streikversammlung im Stadion durchgeführt.

  • Über 30.000 Streikende setzen deutliches Zeichen gegen Provokation der Arbeitgeber

    Am heutigen Dienstag, dem 20. Oktober, waren in NRW über 30.000 Beschäftigte der Stadtverwaltungen, kommunalen Kliniken und Krankenhäuser, Stadtwerke, Sparkassen, Jobcenter, Rentenversicherungen und des kommunalen Nahverkehrs sowie anderer Einrichtungen des Bundes und der Kommunen im Warnstreik. In Köln, Essen und Dortmund kamen rund 10.000 Streikende auf landesweiten Kundgebungen zusammen. Vertreten waren Delegationen aus allen Bereichen, die zum Streik aufgerufen waren, unter strenger Einhaltung der Corona-Maßnahmen und in Abstimmung mit den örtlichen Behörden.

  • ver.di setzt bundesweite Warnstreiks im Nahverkehr aus

    Nach zwei Wochen kraftvoller Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr für einen bundesweiten Rahmentarifvertrag zur Entlastung und Vereinheitlichung von Arbeitsbedingungen erwartet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nun ein Signal der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA).

  • Über 4000 Streikende in Berlin

    Am heutigen Dienstag, dem 20. Oktober waren in Berlin über 4.000 Beschäftigte der BSR, von vivantes und Charité, der Rentenversicherung sowie zahlreicher weiterer Bundeseinrichtungen im Warnstreik.

    So wurden u.a. die Müllabfuhr und Teile der Stadtreinigung bestreikt. Die BSR-Recyclinghöfe bleiben noch den ganzen Tag über geschlossen. Mehrere hundert Streikende beteiligten sich an dezentralen Kundgebungen am Fehrbelliner Platz (Rentenversicherungen, Jobcenter, Arbeitsagenturen), am Alex (Charité und vivantes) sowie an einer stillen Mahnwache vor dem Bundesfinanzministerium (Beschäftigte von Bundeseinrichtungen). Alle Veranstaltungen fanden unter Berücksichtigung und Einhaltung der entsprechenden Gesundheitsregeln statt.

  • ver.di kritisiert Stuttgarts OB Kohn

    ver.di Baden-Württemberg hat heute den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn für seine erneute Einmischung in die Warnstreiks scharf kritisiert. Nachdem Kuhn bereits die streikenden ÖPNV-Beschäftigten kritisiert hatte, warf er ver.di gestern Verantwortungslosigkeit vor, weil jetzt im Klinikum gestreikt wird.

  • Mittwoch Warnstreiks in Brandenburg

    Nach dem aus Einschätzung von ver.di unzureichenden Angebot der Arbeitgeberseite, was sogar zentrale Verschlechterungen im Eingruppierungsrecht enthält und damit die Gefahr von dauerhaften Einkommenssenkungen für alle Beschäftigten birgt, ruft ver.di auch im Land Brandenburg für Mittwoch, den 21. Oktober 2020 zu weiteren Warnstreiks auf.

  • Landesweite Warnstreiks am Dienstag in NRW

    Nachdem die Arbeitgeberseite am Freitag ein erstes Angebot vorgelegt hat, werden Beschäftigte des öffentlichen Dienstes am morgigen Dienstag (20.10.) zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um vor den Verhandlungen am kommenden Donnerstag auf die Provokation der Arbeitgeber zu reagieren. In Dortmund, Essen und Köln sind überregionale Streikversammlungen unter Einhaltung der Corona-Richtlinien und in enger Absprache mit den Behörden geplant. Auch an anderen Orten in NRW wird es zu örtlichen Aktionen und kleineren Veranstaltungen kommen. Aufgerufen werden alle betroffenen Bereiche des öffentlichen Dienstes (Stadtverwaltungen mit Kitas, Krankenhäuser/Kliniken, Stadtwerke, Sparkassen, Jobcenter, Arbeitsagenturen und Rentenversicherungen sowie Landesämter), darunter auch der Nahverkehr in NRW, der flächendeckend ganztägig bestreikt wird. 

  • Warnstreiks vor dritter Verhandlungsrunde haben begonnen

    Mit Warnstreiks in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes in Heilbronn sowie in vier Kliniken in Stuttgart, Mannheim, Aalen und Tettnang hat ver.di Baden-Württemberg die letzte Warnstreik-Phase heute begonnen. In Heilbronn wurden die Streikenden insgesamt auf fünf Kundgebungen seit sechs Uhr morgens aufgeteilt. Insgesamt sind heute über 1.600 Beschäftigte im Warnstreik. Am Dienstag liegen die Schwerpunkte in Stuttgart und Karlsruhe. In Stuttgart wird auf größere Kundgebungen verzichtet, eine Menschenkette um das Klinikum findet mit Abstand statt. In Karlsruhe wird es auch eine Menschenkette begleitet von einer Silent-Kundgebung über Smartphones geben. Bis einschließlich Mittwoch will die Gewerkschaft den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber aufrechterhalten, bevor am Donnerstag in Potsdam die dritte und letzte vereinbarte Verhandlungsrunde beginnt.

  • Hohe Beteiligung an Warnstreiks in Bayern

    Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst am heutigen Tag verzeichnen eine „außerordentlich gute Teilnahmequote“, wie Norbert Flach, stv. Landesbezirksleiter von ver.di Bayern, berichtet. Die Zahl der Warnstreikenden liegt nach seinen Angaben heute in Bayern im hohen einstelligen Tausenderbereich und umfasst „alle Facetten des öffentlichen Dienstes in allen Regierungsbezirken“.

  • 1245 Unterschriften für ver.di – Notdienstvereinbarung!

    Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten in den Hamburger Krankenhäusern im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes erneut zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen - am 20. Oktober 2020. Dies betrifft in Hamburg die Asklepios Häuser und das UKE.

  • Berechtigte Forderungen

    Grußwort der DKP Stuttgart bei der Solidaritätskundgebung vor dem Katharinenhospital Stuttgart am 30. September

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    eure Forderungen in der jetzigen Tarifrunde sind mehr als berechtigt. Eure Arbeit im Gesundheitsbereich ist für unsere Gesellschaft dringend notwendig und muß endlich auch finanziell die entsprechende Würdigung finden. Noch vor ein paar Monaten zu Beginn der Corona-Pandemie wurdet ihr beklatscht und als Heldinnen und Helden gefeiert. Und jetzt soll plötzlich für eure Arbeit kein Geld da sein, während gleichzeitig für die großen Konzerne Milliarden zur Verfügung stehen.

  • Mittwoch zentraler ver.di-Warnstreiktag: Kundgebung und Streaming bringen dezentrale Aktionen im Netz zusammen

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) reagiert mit einem zentralen Warnstreiktag in Niedersachsen und Bremen auf das „Angebot“ der Arbeitgeber für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, das aus Sicht vieler Beschäftigter den Namen nicht verdient. Daher ruft ver.di am kommenden Mittwoch, 21. Oktober, flächendeckend zu ganztägigen Warnstreiks auf, damit dieser Unmut deutlich werden wird. Aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes wird es unter strenger Einhaltung der Corona-Richtlinien unter dem Motto „ein Streik, viele Orte“ zu zahlreichen dezentralen Streikaktionen kommen.

  • Ganztägige Warnstreiks im nördlichen Sachsen-Anhalt

    Schwerpunkte in der Landeshauptstadt und im Harz

    Im Zusammenhang mit der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikanten bei der Landeshauptstadt Magdeburg, dem Eigenbetrieb Kindertagesstätten, der städtischen Abfallwirtschaft, der Heidewasser GmbH und der Trinkwasserversorgung Magdeburg zu einem ganztägigen Warnstreik auf.