ÖPNV – Öffentlicher Personennahverkehr

  • Öffentlicher Nahverkehr: Probleme noch nicht gelöst – Arbeitsniederlegungen weiterhin möglich

    Mit dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind die Probleme des ÖPNV noch nicht gelöst. Normalerweise wird das Tarifergebnis des öffentlichen Dienstes in die Tarifverträge des Nahverkehrs in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen automatisch übernommen. Wegen der Kündigung der Tarifverträge ist das diesmal jedoch nicht der Fall: „Die Arbeitgeber waren nicht bereit, die Einigung auch auf den Nahverkehr zu übertragen. Dies solle jetzt in den Ländern verhandelt werden, hieß es von Seiten der Arbeitgeber. Gerade für die Corona-Prämie drängt aber die Zeit, denn sie muss noch in diesem Jahr ausgezahlt werden“, betonte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am Sonntag in Potsdam.

  • Verkehrsbetriebe Karlsruhe sperren Beschäftigte aus

    Heute hat ver.di einige Bereiche der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) zum Warnstreik aufgerufen, da es immer noch kein Angebot der Arbeitgeber im Tarifkonflikt im ÖPNV Baden-Württemberg gibt. Dies ist ein unangekündigter Warnstreik, der in folgenden Bereichen stattfindet: Leitstelle, Funkwagen, Fahrstrom, Unterflurdrehmaschine, Wagenbau und Schienenfahrzeugrevision

    ver.di hat bei den letzten Warnstreiks bewusst den Fahrdienst nicht aufgerufen, so auch heute in Karlsruhe. ver.di will damit die Bevölkerung, insbesondere Schülerinnen und Schüler, so wenig wie möglich belasten. Die Geschäftsführung der VBK hat heute Morgen nun den Beschluss gefasst, alle Fahrzeuge einfahren zu lassen und damit den Betrieb einzustellen, begründet wird dies mit Sicherheitsbedenken.

  • Wieder Streiks im ÖPNV in Bayern

    Vor der dritten Verhandlungsrunde erhöht die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber: ver.di kündigte weitere Streiks für Montag, den 26.10.2020 an. Betroffen sind der kommunale Nahverkehr und das private bayerische Omnibusgewerbe. „Denn trotz bisher vier erfolgreichen Streiktagen haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und verweigern weiterhin jegliche Verhandlungen. Das ist eine klare Kampfansage von den Arbeitgebern“, betonte die ver.di Verhandlungsführerin für den Bereich privates Omnibusgewerbe in Bayern, Silke Vorpahl. Um den bestehenden Fahrermangel zu beheben, müsse der Beruf wieder attraktiv werden. „Dafür werden wir kämpfen und deshalb streiken wir für unsere Forderungen“, so Vorpahl. Gestreikt wird nun zweitägig am 26. und 27.10. in Coburg, Würzburg, Aschaffenburg und Kaufbeuren.

  • ver.di setzt bundesweite Warnstreiks im Nahverkehr aus

    Nach zwei Wochen kraftvoller Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr für einen bundesweiten Rahmentarifvertrag zur Entlastung und Vereinheitlichung von Arbeitsbedingungen erwartet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nun ein Signal der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA).

  • ver.di kritisiert Stuttgarts OB Kohn

    ver.di Baden-Württemberg hat heute den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn für seine erneute Einmischung in die Warnstreiks scharf kritisiert. Nachdem Kuhn bereits die streikenden ÖPNV-Beschäftigten kritisiert hatte, warf er ver.di gestern Verantwortungslosigkeit vor, weil jetzt im Klinikum gestreikt wird.

  • Nahverkehr in NRW wird Montag bestreikt

    Am kommenden Montag (19.10.) ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Nordrhein-Westfalen Beschäftigte der kommunalen Nahverkehrsbetriebe ganztägig zum Warnstreik auf. Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehr in NRW mit dem kommunalen Arbeitgeberverband (KAV NW). Auch in der zweiten Verhandlungsrunde, am 9. Oktober in Bochum, war es zu keiner ausreichenden Annäherung gekommen. Die Gewerkschaft erwartet erneut flächendeckende Auswirkungen im Fahrdienst, ruft in einigen Teilen jedoch gezielt nur Beschäftigte im Servicebereich in den Streik.

  • Omnibusgewerbe: Arbeitgeberverband provoziert Streiks

    Die anhaltende Verweigerungshaltung des Arbeitgeberverbands provoziert weitere Streiks im privaten Omnibusgewerbe in Bayern. Seit dem 09.09.2020 haben Busfahrer privater Omnibusunternehmen in acht bayerischen Städten gestreikt. „Aber die einzige Reaktion des Arbeitgeberverbands durch Ihren Verhandlungsführer Nico Schönecker besteht in Ausflüchten bezüglich der Finanzierung“, erklärte Dirk Schneider von ver.di Bayern. Bekanntermaßen erfasst der ÖPNV Rettungsschirm (636 Millionen für Bayern) jedoch auch die Ausfälle der privaten Omnibusunternehmen im ÖPNV.

  • Warnstreiks im ÖPNV begonnen

    Entgegen der gestrigen Behauptung des Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV), steht ver.di zu seinem Wort, die Fahrgäste so wenig wie möglich zu belasten, und ruft heute genau wie am Dienstag detailliert angekündigt zu Warnstreiks auf. Im Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr wird deshalb heute nur in zwei der sieben Unternehmen der Fahrdienst bestreikt, in Konstanz und Esslingen. In vier anderen Betrieben streiken Beschäftigte in der Fahrkartenkontrolle, den Werkstätten, Kundenzentren sowie auch in Teilen der Verwaltung. Insgesamt beteiligen sich an dem ganztägigen Ausstand knapp 1.000 Beschäftigte.

  • ÖPNV: Unternehmer verweigern Angebot und lehnen Streikpause ab

    Der Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr TV-N in Baden-Württemberg hat sich gestern in der dritten Runde nochmals deutlich verschärft. Ein Angebot von ver.di, die Warnstreiks zu pausieren und im Gegenzug die Zahlung des vollen Weihnachtsgeldes zu garantieren, hatten die Arbeitgeber, der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV), abgelehnt. Das Weihnachtsgeld ist im TV-N bisher auf 100 Prozent des Bruttoentgeltes festgelegt, fiel aber durch die Kündigung auf 82 Prozent ab, weil die Nachwirkung ausgeschlossen ist.
    Ein eigenes Angebot legte der KAV erneut nicht vor. Zusätzlich wurden die Gespräche belastet, weil der KAV während noch laufender Verhandlungen den Medien gegenüber behauptete, die Gespräche seinen ergebnislos beendet worden.

  • Preiserhöhungen im ÖPNV sind eine politische Frage

    In der aktuellen Diskussion um die Fahrpreiserhöhungen im Verkehrs- und Tarifverbund VVS fordert ver.di, die Debatte um die zukünftige Finanzierung des ÖPNV in den politischen Raum zu holen. Gestern hatte der Aufsichtsrat der SSB der Erhöhung der Fahrpreise im VVS ab dem 1. April 2021 um 2,66 Prozent zugestimmt. Die abschließende Entscheidung trifft der Aufsichtsrat der VVS im Dezember.

  • ÖPNV: Am Freitag geht in Berlin und Brandenburg nichts mehr

    Im bundesweiten ÖPNV-Tarifkonflikt wird es auch einen weiteren Warnstreiktag in Berlin/Brandenburg geben. Für Freitag, den 09. Oktober 2020 hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten der BVG und die der Berlin Transport GmbH zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Der Streik beginnt am Freitag mit Betriebsbeginn (gegen 3.00 Uhr) und wird am Sonnabend ebenfalls um 3.00 Uhr beendet sein. Es sind alle BVG-Bereiche – U-Bahn, Straßenbahn und Bus - betroffen.

  • ÖPNV: Weitere Warnstreiks am Freitag

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) weist darauf hin, dass die bereits angekündigten Warnstreiks in dieser Woche weiter ausgedehnt werden.

    Zu den in dieser Woche bereits angekündigten Warnstreiks in Hessen (am heutigen Dienstag, dem 6. Oktober), in Niedersachsen und Bremen (am Mittwoch, dem 7. Oktober) sowie in Nordrhein-Westfalen und in Baden- Württemberg (am Donnerstag, dem 8. Oktober) und am Freitag, dem 9. Oktober, in Bayern, werden auch Beschäftigte kommunaler Nahverkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg am Freitag in den Warnstreik treten.

  • Auch NRW vor flächendeckenden ÖPNV-Warnstreiks am Donnerstag

    Auch nach dem Warnstreik der ÖPNV-Beschäftigten am vergangenen Dienstag ist die VKA weiter nicht zu Verhandlungen über einen bundesweiten Tarifvertrag bereit. ver.di fordert bundesweit einheitliche Regelungen in Fragen wie Nachwuchsförderung, Entlastung sowie den Ausgleich von Überstunden und Zulagen für Schichtdienste. Deshalb wird es am Donnerstag (8.19.) auch in NRW zu ganztägigen flächendeckende Warnstreiks ab Betriebsbeginn kommen.

  • Am Donnerstag ÖPNV-Warnstreiks auch in Baden-Württemberg

    Auch nach dem Warnstreik der ÖPNV-Beschäftigten am vergangenen Dienstag ist die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) weiter nicht zu Verhandlungen über einen bundesweiten Tarifvertrag bereit. Im Tarifkonflikt im Nahverkehr geht es primär um die Arbeitsbedingungen. ver.di fordert bundesweit einheitliche Regelungen in Fragen wie Nachwuchsförderung, Entlastung sowie den Ausgleich von Überstunden und Zulagen für Schichtdienste.
    In Baden-Württemberg werden nach jetzigem Stand am Donnerstag Beschäftigte der SSB in Stuttgart und der SWH in Heilbronn zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

  • ÖPNV: ver.di kündigt weitere Warnstreiks an

    Bereits am Freitag (2. Oktober 2020) hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) angekündigt, dass es in dieser Woche zu weiteren Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr kommen wird, da die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) weiterhin nicht zu Verhandlungen über einen bundesweiten Tarifvertrag bereit ist.

  • Erneuter ÖPNV-Streik in Hessen

    Auch nach dem Warnstreik der ÖPNV-Beschäftigten am vergangenen Dienstag ist die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) weiter nicht zu Verhandlungen über einen bundesweiten Tarifvertrag bereit. Im Tarifkonflikt im Nahverkehr geht es primär um die Arbeitsbedingungen. ver.di fordert bundesweit einheitliche Regelungen in Fragen wie Nachwuchsförderung, Entlastung sowie den Ausgleich von Überstunden und Zulagen für Schichtdienste.

  • ÖPNV: Arbeitgeber weiter nicht zu Verhandlungen bereit – Warnstreiks gehen weiter

    Auch nach dem Warnstreik der ÖPNV-Beschäftigten am vergangenen Dienstag ist die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) weiterhin nicht zu Verhandlungen über einen bundesweiten Tarifvertrag bereit. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte die VKA in einem Schreiben am 30. September dazu aufgefordert, sich bis heute Morgen (2. Oktober 2020) zu melden, ob sie ihre Verweigerungshaltung bezüglich Verhandlungen für einen bundesweiten Rahmentarifvertrag für die rund 87.000 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr aufgeben würde, um weitere Streiks zu vermeiden. Die VKA lehnt diese Verhandlungen weiterhin ab. Daher wird es in der kommenden Woche zu weiteren Warnstreiks kommen.

  • Podcast: Klatschen reicht nicht – Die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst

    Sie waren die “Helden” in den Wochen des Lockdowns: Pflegekräfte in Altenheimen und Krankenhäusern, Busfahrerinnen und Busfahrer, Erzieherinnen und Erzieher. Sie wurden beklatscht, ihnen wurde gedankt und versichert, wie wichtig ihre Arbeit ist. Jetzt, in den Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst, ist von dieser Dankbarkeit nicht mehr viel zu spüren.

  • ÖPNV: Rund 12.000 Beschäftigte streiken heute in NRW

    Im bundesweiten Tarifkonflikt um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hat ver.di heute den Druck auf die Arbeitgeber mit einem bundesweiten Warnstreik erhöht, da sich die Arbeitgeber (VKA) gegen die Aufnahme von Tarifverhandlungen ausgesprochen hatten. Auch in Nordrhein Westfahlen nehmen rund 12.000 Beschäftigte in kommunalen Verkehrsbetrieben an einem ganztägigen Warnstreik teil.

  • ÖPNV-Warnstreik: Beschäftigte setzen eindrucksvolles Signal

    Nichts ging mehr in Berlin. Foto: RedGlobeNichts ging mehr in Berlin. Foto: RedGlobeDie Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sind heute (29. September 2020) bundesweit dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu Warnstreiks gefolgt, um Druck auf die Arbeitgeber zu machen, mit der Gewerkschaft in Verhandlungen zu einem bundesweiten Rahmentarifvertrag für 87.000 Beschäftigte zu treten. Das hatte die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) abgelehnt.