07 | 04 | 2020

„Es ist völlig inakzeptabel, dass die Arbeitgeber neben Staatsgarantien in Milliardenhöhe nun auch noch einseitig von den Sozialbeiträgen beim Kurzarbeitergeld entlastet werden. Für viele Beschäftigte ist das Kurzarbeitergeld existenzbedrohend niedrig – es muss sofort auf 90 Prozent des Nettoarbeitsentgelts angehoben werden. Die Lockerung der Zuverdienstgrenze auf freiwilliger Basis wirkt hier besonders zynisch. Angesichts der Lohneinbußen von bis zu 40 Prozent dürfte der ökonomische Zwang zum Zuverdienst überwiegen, und das hat dann mit Freiwilligkeit nichts zu tun“, kommentiert Susanne Ferschl, stellv. Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die jüngsten Äußerungen von BA-Chef Detlef Scheele.

Ferschl weiter:

„Bei 2,15 Millionen...

Als „erstaunlich unangemessen und wenig hilfreich“ charakterisiert Stefanie Nutzenberger, Mitglied im Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die kompromisslose Haltung der Arbeitgeber des Einzelhandels beim Thema Kurzarbeitergeld. ver.di hatte den HDE dazu aufgefordert, angesichts der Coronakrise mit der Gewerkschaft schnellstmöglich eine tarifliche Regelung zum...

IG Metall ruft auch Arbeitgeber anderer Branchen zu Zuzahlungen auf – Ärger um Drohung mit Tarifflucht

Die IG Metall und der Arbeitgeberverband intex haben in der Corona-Krise per Tarifvertrag vereinbart, dass die Unternehmen das Kurzarbeitergeld für die Beschäftigten der Branche Textile Dienste auf mindestens 80 Prozent des Nettolohns aufstocken. Außerdem richten die Unternehmen Solidartöpfe...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält wesentliche Vorschläge der Mehrheit der Rentenkommission für falsch. Das betont der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke in einer Stellungnahme.

Demnach schlägt die Rentenkommission gegen das Votum des DGB einen Korridor beim Rentenniveau von 44 bis 49 Prozent vor, der künftig - beginnend ab dem Jahr 2025 - gelten soll. Zudem soll das...

„Es ist nicht akzeptabel, dass in vielen so genannten systemrelevanten Berufen Löhne weit unter dem Durchschnitt gezahlt werden. In vielen dieser systemrelevanten Bereiche müssen die Löhne dringend angehoben werden“, erklärt Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Löhnen von...

Die derzeitigen Arbeitsbelastungen sind für viele Beschäftigte in versorgungsrelevanten Bereichen enorm. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordere die Arbeitgeber deswegen auf, in allen betroffenen Bereichen eine besondere Anerkennung von zusätzlich 500 Euro je Monat, in dem die Krise andauert, zu zahlen, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke: „Unsere Forderung an die Politik...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Deutsche Telekom haben sich vor dem Hintergrund der Corona-Krise in Rekordzeit auf einen Tarifabschluss verständigt. Die Verhandlungen wurden im Sondierungsmodus unter Nutzung digitaler Konferenztechnik innerhalb nur einer Woche geführt. Der Abschluss gilt für bundesweit rund 60.000 Tarifangestellte, Auszubildende und Dual Studierende der...

„Die Fehler der Finanzkrise dürfen sich nicht wiederholen. Seit 2008 gibt es 500.000 Millionäre mehr. Normalbürger bezahlten die Krise mit dem Verfall ihrer Infrastruktur. Wer zahlt jetzt? Das Grundgesetz sieht in Artikel 106 eine einmalige Vermögensabgabe vor. Solidarität aller ist das Gebot der Stunde. Auch derer, denen es sehr gut geht“, erklärt Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion DIE...

Bildungsgewerkschaft zur geplanten Änderung des Gesetzes

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt generell das zügige Aufspannen eines Rettungsschirms in der Corona-Krise. Sie lehnt aber die geplante Änderung des Arbeitszeitgesetzes ab. „Politik darf jetzt gesellschaftliche Grundwerte und -überzeugungen nicht in Frage stellen. Diese zeigen ihren wahren Wert erst in der Krise“

IG BAUBei der Bewältigung der Corona-Pandemie müssen soziale Schieflagen verhindert werden! Beschäftigte dürfen keine Einkommensverluste erleiden. Daher muss das Kurzarbeitergeld dringend aufgestockt werden.

Soziale Verantwortung zeigen – Kurzarbeitergeld aufstocken

Wir sehen in anderen europäischen Ländern, dass es in dieser Krise zu Komplettschließungen von Betrieben,&nbsp...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in Verhandlungen zu einem Tarifvertrag Kurzarbeit für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eintreten. Das hat die ver.di-Bundestarifkommission heute (25. März 2020) beschlossen.

„Angesichts der aktuellen durch das Corona-Virus ausgelösten Krise besteht auch für den...

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