Montag, 15. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Wenn von der Begegnung der Präsidenten Rußlands und der USA am Montag in Helsinki ein Wort der Beschreibung in die Geschichtsbücher eingehen soll, dann fällt die Wahl bei den politischen Beobachtern beiderseits des Atlantik auf sehr unterschiedliche Begriffe. Die »Falken« in den USA, in der NATO und auch in der EU sind sauer auf den Herrn aus dem Weißen Haus, weil er nicht – wie von ihnen sehnlichst gewünscht – in der für Trump typischen Art rüde Schimpftiraden auf den Kremlchef losgelassen hat. Andere, besonnenere Beobachter sind eher erfreut darüber, daß das Gespräch überhaupt zustande gekommen ist und daß man sich eben nicht öffentlich die unterschiedlichen Standpunkte um die Ohren gehauen hat.

„Dialog ist immer besser als weiterer Druck: Es ist höchste Zeit, dass sich US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin zu direkten Gesprächen treffen. Der Gipfel in Helsinki ist ausdrücklich zu begrüßen. Bleibt zu hoffen, dass die bilaterale Begegnung den Auftakt zum Ausstieg aus der Eskalationsspirale einläutet und der Anfang vom Ende der Konfrontation zwischen NATO und Russland wird“, erklärt Sevim Dagdelen, stellvertretende Vorsitzende und abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

Finnische Kommunistinnen während des ParteitagesAm 8. und 9. Juni tagte in Vantaa nahe Helsinki der diesjährige Parteitag der Kommunistischen Partei Finnlands (SKP). Mehr als 200 Delegierte diskutierten und fassten Beschlüsse, die die Richtung der finnischen Kommunisten für die nächsten drei Jahre festlegen. Als internationale Gäste nahmen an dem Kongress unter anderem Vertreter der Südafrikanischen KP, der KP der Russischen Föderation, der KP Kubas und der Europäischen Linken teil. Aus Deutschland war die DKP durch ihren internationalen Sekretär Günter Pohl auf dem Kongress vertreten.

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