20 | 05 | 2019

Wir dokumentieren eine Analyse der Wochenzeitung der Kommunistischen Partei Venezuelas, "Tribuna Popular". Übersetzung: Jens-Thorsten Bohlke, Brüssel.

Nachdem die Truppen der Russischen Föderation der von Pentagon und zionistischen Generälen Israels geschaffenen georgischen Völkermord-Armee den verdienten Schlag versetzt haben, stellen sich der russischen Regierung verschiedene Aufgaben, um den Frieden in der Region zu festigen.

Erstens ist es notwendig, diese vom Pentagon, den US-Ölkonzernen und Sicherheitsunternehmen geschaffene georgische Militärmaschinerie aufzulösen, die zur Kontrolle der Öl- und Gaspipelines und damit Ausbeutung der Kohlenwasserstoffe aus Zentralasien und Kaspischem Meer dient, das werktätige Volk Georgiens unterdrücken soll und jedwede militärische oder terroristische Provokation auf Befehl ihrer Hintermänner, der USA- und israelischen Generäle, gegen Südossetien, Abchasien, Russland, Belarus, Armenien, Iran, Irak, Afghanistan oder jedes Land mit Gefährdung für die Vormachtstellung der USA-Ölmagnaten inszenieren soll. Besagte Ölkonzerne bei der Ausbeutung von ehemals sowjetischem Erdöl in jener Region sind die BP Amoco, EXXON MOBIL, ATLANTICH RICHFIELDS, CHEVRON, PHILIPS PETROLEUM, TEXACO und PENZZOIL. Dies wird nicht leicht sein, denn die Bush-Regierung und ihre Generäle wie John Craddock bestehen darauf, die zerstörte georgische militärische Kapazität wiederherzustellen und mit Kriegsschiffen der NATO und Flugtransportern angebliche „humanitäre Hilfe“ zu leisten. Natürlich will der Imperialismus nicht eines seiner Hauptaufmarschgebiete verlieren, um in jene Eurasien genannte Region einzudringen und so seine globale Vorherrschaft zu sichern. 



Zweitens muss dem georgischen Volk geholfen werden, sich von diesem verbrecherischen Marionettenregime Washingtons freizumachen. Schon voriges Jahr war besagtes Regime an dem Punkt, durch Handeln der Opposition zu zerfallen. Es ist offensichtlich, dass Russland nicht den souveränen Willen des georgischen Volkes ersetzen kann. Aber es ist auch offensichtlich, dass dieses georgische Volk eine große Verantwortung seinen Nachbarvölkern und der Sache des Friedens gegenüber hat. Es muss definitiv den primitiven reaktionären Nationalismus überwinden, der die georgische Gesellschaft seit Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts befallen hat, als der Gorbatschow-Anhänger und Regierungschef Edward Schewardnadse der starke Mann des sowjetischen Georgiens war. Dies führte dieses alte Volk in die umfassendste gesellschaftliche, wirtschaftliche und militärische Katastrophe. Die Sowjetunion schuf die Voraussetzungen, damit Georgien sich als Nation selbstbehaupten konnte. Jetzt gebührt es Georgien, sich als wirklich souveräne Nation aus alter Tradition und Kultur auf der Grundlage von Frieden, Respekt seiner Nachbarn und Bereitschaft zur gegenseitig nützlichen Zusammenarbeit mit ihnen zu konstituieren. Es hilft nichts, den kriminellen und Agenten der CIA namens Michail Sakaschwili von der Macht zu entfernen, damit er von einem Despoten seinesgleichen abgelöst wird, der sich auch wieder ausländischen Interessen unterwirft, wie er es tut. Notwendig scheint die Schaffung einer demokratischen Front, die die verschiedenen Oppositionsgruppen umfasst, um das Regime zu zerschlagen, eine unabhängige Übergangsregierung zu installieren und Neuwahlen einzuberufen, die dieses Mal dann frei von Betrug der pro-imperialistischen Kräfte im Unterschied zu den früheren Wahlen ablaufen sollten.

Drittens muss Russland die Republiken von Abchasien und Südossetien in ihrem legitimen Recht unterstützen, nicht dem verbrecherischen Regime in Tiflis unterworfen zu sein und ihr Recht auf freie Selbstbestimmung wahrnehmen zu können. Die Tatsachen beweisen, dass es nicht diese Völker gewesen sind,  die schon früh seinerzeit die Revolution der Bolschewiki unterstützten. Sie wollen jedoch auch keinen Krieg und keine Destabilisierung in der Region. Sondern im Gegenteil dazu streben sie danach, aufrichtig in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben.

Russland muss die Kontrolle über die in Aserbaidschan, Georgien und der Türkei von den Erdöl-Multis BP-AMOCO und UNOCAL installierten Erdölpipelines wiedererlangen. Russland muss sich mit den Völkern des Kaukasus einschließlich der Türkei und Iran zusammenschließen, um friedlich den Nutzen aus diesem Transport zu teilen und die Imperialisten aus dem Spiel um den Transport von Erdöl und -gas rauszubekommen. Diese Transport-Infrastruktur ermöglicht, mit einer gewissen Festigkeit dem Eindringen der USA in dem Gebiet und damit dem Ursprung jeglicher derzeitiger und künftiger Instabilität zu begegnen.

Russland muss einen politischen Wechsel in der Ukraine bestärken, damit dort die unabhängigen und pro-russischen Linkskräfte zum Zuge kommen und die USA ein weiteres Aufmarschgebiet für ihre Feindseligkeiten gegen Russland und die Völker Europas und des Kaukasus verlieren. Die Informationen zeigen, dass die Mehrheit des ukrainischen Volkes diesen Regimewechsel wünscht. Diese Mehrheit des ukrainischen Volkes zeigt sich auch solidarisch mit Südossetien, Abchasien und Russland. Die größte politische Partei, die Partei der Regionen von Viktor Janukowitsch, die KP der Ukraine und auch die Premierministerin haben die aggressive pro-USA-Position des Staatsoberhauptes Justschenko zurückgewiesen. Die gegenwärtige ukrainische Präsidialregierung unterstützt den Banditen in Tiflis militärisch und wünscht den NATO-Beitritt der Ukraine, damit sich eine pro-USA-Ukraine festigt, die eine weitere ständige Gefahr für den Frieden in der Region wäre.

von Jose Antonio Egido

Quelle: Tribuna Popular / RedGlobe

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