Samstag, 22. September 2018
Solidaritätsanzeige

„In Brüssel feiert man sich heute, weil Griechenland aus dem ESM-Programm aussteigt und an die Finanzmärkte zurückkehrt. Für die Griechen ändert sich wenig, die Rezessions- und Verarmungspolitik ist auf Jahrzehnte festgeschrieben“, sagte Alexander Ulrich, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages.

„Die Griechenlandpolitik von Merkel, Schäuble und Scholz ist gescheitert. Sie hat Deutschland 2,9 Mrd. Euro Zinsgewinne und dem griechischen Volk Not und Elend gebracht“, kommentiert Gesine Lötzsch, stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die heutige Haushaltsausschusssitzung.

Waldbrände HPLiebe Genossinnen und Genossen,

im Namen des Parteivorstandes der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) möchten wir unsere Solidarität mit dem griechischen Volk und unsere tiefste Bestürzung für die Opfer und Zerstörungen, die durch die Brände in Griechenland und im Besondern in Attika verursacht wurden, ausdrücken. Die PdA hat ihre Mitglieder und Freunde aufgerufen ihre Solidarität mit dem Opfern der Brände zu zeigen, indem sie die Bemühung der PAME finanziell unterstützen.

Die jährlich mit unschöner Regelmäßigkeit aufflammenden Brände in Griechenland lenken in diesem Jahr besonders unsere Aufmerksamkeit auf das Land im Süden Europas, das in den bürgerlichen Medien immer wieder gern als »Krisenland« bezeichnet wird. Allerdings steht zu befürchten, daß nach Ablauf der dreitägigen Staatstrauer um die weit über 80 Todesopfer der gewaltigen Feuer von dieser Woche wieder alles seinen gewohnten Gang gehen wird. Dabei sollte eigentlich diese Feuerkatastrophe, über die nach und nach immer mehr schreckliche Details bekannt werden, Anlaß zum Nachdenken geben, vor allem aber Anlaß zum Umdenken.

kke greeceWir dokumentieren eine Pressemitteilung der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) zu den Waldbränden in Griechenland.

Zur Tragödie entwickelten sich die Brände, die gestern, am 23. Juli, an mehreren Orten Griechenlands ausbrachen. Attika befand sich im Griff der Flammen als am Montagmittag Feuer in einer Küstenregion West-Attikas ausbrach, während einige Stunden später zu Bränden in einer Küstenregion Ost-Attikas kam, die sich schnell ausbreiteten. Nach bestätigten Angaben sind bisher 50 Tote und über 150 Verletzte -viele von ihnen schwer- zu beklagen. Mindestens 1.200 Häuser und 300 Autos fielen den Flammen zum Opfer.

Dreckiger Deal der griechischen Regierung mit der Türkei droht.

Kundgebung in Wien am Dienstag, 04.06.2018, 16.00 Uhr, vor der OSZE, Wallnerstraße 6, 1010 Wien

Die drohende Auslieferung eines türkischen Kommunisten an die Türkei könnte zum Politikum für die von der linken Syriza geführte griechische Regierung werden.

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der in Griechenland lebende linke Aktivist Turgut Kaya bereits im April von griechischen Sicherheitskräften aufgrund eines Interpol-Fahndungsaufrufs des türkischen Regimes festgenommen worden und befindet sich derzeit in Auslieferungshaft.

Kaya war zuletzt 2014 im Zuge der internationalen Razzia gegen vermeintliche Mitglieder der TKP/ML festgenommen, aber nach 40tägiger Haft entlassen worden. Er verbrachte bereits mehrere Jahre in türkischen Gefängnissen und war aufgrund seiner sozialistischen Weltanschauung schwerster Folter ausgesetzt. Eine Entscheidung über die Auslieferung an das Folterregime in Ankara wurde Mai auf den 30. Mai vertagt.

Foto: KKEFoto: KKEFotos

Ihren Widerspruch gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des Staates Israel durch die USA und ihre Verurteilung des erneuten Massakers gegen die Palästinenser durch die israelische Armee bekundeten am Nachmittag des 14. Mai werktätige Frauen und Männer und junge Menschen bei einer Protestkundgebung vor der israelischen Botschaft in Athen die vom Griechischen Komitee für Internationale Entspannung und Frieden (EEDYE) organisiert wurde und zu der die Kämpferische Arbeiterfront (PAME), der Frauenbund Griechenlands (OGE), das Griechische Komitee für Internationale Demokratische Solidarität (EEDDA) und Gewerkschaften aufgerufen hatten.

Am 16. April fand in Athen eine Demonstration gegen den imperialistischen Krieg gegen Syrien statt. Einige Demonstranten versuchten dabei die Statue des ehemaligen US-Präsidenten Harry Truman zu entfernen.

Diese Truman-Statue in Athen ist ein Symbol für die US-Vorherrschaft in Griechenland. Diese Vorherrschaft begann mit der Unterstützung der deutschen Faschisten gegen die griechischen Partisanenverbände, die während des Zweiten Weltkriegs einen sehr erfolgreichen Partisanenkrieg gegen die Wehrmacht führen. Die USA unterstützen später die Errichtung der Militärdiktatur in Griechenland und gliederten es in die NATO ein.

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