Zum 19. Mal organisierte die Parteiorganisation Attika der Kommunistischen Partei Griechenlands (Κομμουνιστικό Κόμμα Ελλάδας, KKE) vergangene Woche eine gemeinsame Kundgebung und ein Treffen von griechischen und migrantischen Arbeitern und Arbeiterinnen. Wie jedes Jahr seit 2001 versammelten sich im Fix Park von Athen Mitglieder und Anhänger der KKE, Gastarbeiter aus Fabriken und Betrieben, ausländische Landarbeiter, Flüchtlinge und Asylwerber sowie Vertreter von Immigrantengemeinschaften.

Das Motto der Veranstaltung lautete: „Der Kapitalismus ist das Virus. Gemeinsamer Kampf von griechischen und migrantischen Arbeitern für die Verteidigung unserer Rechte! Sozialismus ist notwendig und zeitgemäß!“ Als Redner fungierte Kostas Papadakis, Mitglied des Zentralkomitees der KKE sowie Abgeordneter zum Europäischen Parlament. Er wies darauf hin, dass der Kapitalismus Immigranten als billige und möglichst rechtlose Arbeitskräfte missbraucht, dass die EU ein tödliches und menschenunwürdiges Grenzregime betreibt und dass das Asylrecht von der griechischen und den EU-Regierungen mit Füßen getreten wird. Der EU-Parlamentarier unterstrich demgegenüber, dass die KKE im Sinne des proletarischen Internationalismus und der Klassensolidarität für die Rechte der Immigranten eintritt, die ein integraler Bestandteil der Arbeiterklasse in Griechenland seien, und rief zur gewerkschaftlichen Organisierung der Immigranten und Flüchtlinge, zum gemeinsamen Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie gegen das kapitalistische Ausbeutungsregime auf. „Unsere Zukunft ist nicht der Kapitalismus, sondern die Welt des Sozialismus!“, schloss Papadakis.

Quelle: Solidnet

Quelle:

Zeitung der Arbeit