Samstag, 15. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige
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Wir veranstalten die heurige Friedenskundgebung bewusst am 24. März. Denn an diesem Tag starteten im Jahr 1999 die Kampfflugzeuge der NATO ein verheerendes 78-tägiges Bombardement gegen die BR Jugoslawien. Dieser Krieg gegen Jugoslawien reiht sich ein in eine Kette von Kriegen davor und danach, die die westlichen Großmächte und ihre Militärpakte NATO und EU geführt haben: mit Bombenkriegen, Militärinterventionen bzw. Embargos gegen Irak (ab 1991 und 2003), Afghanistan (ab 2002) und Libyen (2011); mit der Unterstützung von mörderischen Milizen in Zentralafrika (ab Mitte der 90er Jahre), fundamentalistischen Gotteskriegern in Syrien (ab 2011/12) und neofaschistischen Gruppierungen in der Ukraine (ab 2013/14) und nicht zuletzt durch eine Flut an Waffenexporten in die Golfdespotien und die Türkei, die die Krieg in Syrien und Jemen anheizen. EU und USA sind Weltmeister beim globalen Waffenexport.

Der NATO-Angriff auf Jugoslawien muss in diesem Zusammenhang als Türöffnerkrieg für die unzähligen Aggressionen gesehen werden, die ihm folgten. Hier wurde alles erprobt, was wir heute sehen: die Zerstörung des Völkerrechts, die Aushebelung der Vereinten Nationen, die NATO-Aggression ohne UN-Mandat, die Zerstörung souveräner Staaten, massive Kriegspropaganda zur Rechtfertigung angeblich »humanitärer Kriegsgründe«.

24.03.2018 18:00 Uhr, Stephansplatz/Stock-im-Eisen-Platz 1010 Wien

Heute gilt mehr denn je:

-       Gerechtigkeit für Serbien: Rücknahme der Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovos durch ÖsterreichDer NATO-Angriff auf Jugoslawien muss als Türöffnerkrieg für die unzähligen Aggressionen gesehen werden, die ihm folgten. Hier wurde alles erprobt, was wir heute sehen: die Zerstörung des Völkerrechts, die Aushebelung der Vereinten Nationen, die NATO-Aggression ohne UN-Mandat, die Zerstörung souveräner Staaten, massive Kriegspropaganda zur Rechtfertigung angeblich »humanitärer Kriegsgründe«Der NATO-Angriff auf Jugoslawien muss als Türöffnerkrieg für die unzähligen Aggressionen gesehen werden, die ihm folgten. Hier wurde alles erprobt, was wir heute sehen: die Zerstörung des Völkerrechts, die Aushebelung der Vereinten Nationen, die NATO-Aggression ohne UN-Mandat, die Zerstörung souveräner Staaten, massive Kriegspropaganda zur Rechtfertigung angeblich »humanitärer Kriegsgründe«!

-       Reparationen müssen endlich durch die NATO-Länder an Serbien geleistet werden!

-       Gegen die NATO-Ost- und Südosterweiterung!

-       Für eine Wiederbelebung einer ernsthaften Neutralitätspolitik Österreichs!

-       Aufkündigung jeglicher militärischen Kooperation mit NATO und EU durch Österreich! Für eine aktive, eigenständige, friedliche und selbstbestimmte Außenpolitik Österreichs!

-       Verteidigen wir gemeinsam das Völkerrecht gegen das imperialistische Faustrecht!

Quelle:

Partei der Arbeit Österreichs

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