23 | 09 | 2019

Zehntausende haben am 15. März an Aktionen teilgenommen, um auf die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensbedingungen aufmerksam zu machen. Die Folgen einer unkontrollierten Erwärmung sind auch in unserer engsten Umgebung spürbar: Wetterextreme und Naturkatastrophen von ungewohnter Intensität verursachen schwere Schäden. In anderen Teilen der Welt werden Millionen Menschen entwurzelt und ihrer Lebensgrundlagen beraubt.

Die Verantwortung nur auf das individuelle Konsumverhalten zu schieben ist kurzsichtig und blendet die wirtschaftlichen Möglichkeiten von Millionen Menschen in Österreich aus. Es braucht politische Lösungen, keine moralischen Appelle. Eine Politik, die vor allem den Interessen der Industriellenvereinigung und einer marktradikalen Ideologie verpflichtet ist, wird nicht imstande sein, die Probleme im Interesse von Gesellschaft und Umwelt zu lösen.

„Klimaschutz betrifft nicht nur Jugendliche, das Thema geht uns alle an. Es ist wichtig, dass auch das steirische Landesparlament ein Zeichen setzt und sich für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen einsetzt – nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf Bundesebene. Die Länder haben dazu viele Möglichkeiten, die sie nützen müssen. Es hilft nichts, die Verantwortung immer nur auf die Bevölkerung abzuwälzen“, betont Claudia Klimt-Weithaler, Klubobfrau der KPÖ im steirischen Landtag.

„In den Jahren 2013, 2015 und 2017 gab es in Österreich mehr Hitzetote als Verkehrstote, die vergangenen 4 Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Messgeschichte. Die Klimakrise ist also nicht bloß eine Klimakrise: Sie ist eine Wirtschafts-, Sicherheits-, Menschenrechts-, Artenschutz- und Friedenskrise.“ Darauf weisen die Aktivistinnen und Aktivisten von Fridays For Future Graz, die dem Landtag eine Resolution übermittelt haben, hin. Darin wird unter anderem gefordert, Alternativen zu fossilen Energiesystemen Vorrang zu geben und Gesetze erst nach Überprüfung ihrer ökologischen Unbedenklichkeit zu beschließen. In Bereichen wie der Raumordnung und der Verkehrspolitik gibt es großes Verbesserungspotenzial, betont die KPÖ, die die Initiative im Landtag aktiv unterstützen wird.

Am Freitag, 24.Mai, findet ab 11:55 bis 14 Uhr der „2. weltweite Streik fürs Klima“ statt. Treffpunkt ist der Grazer Mariahilferplatz, um 13 Uhr beginnt die Abschlussveranstaltung am Hauptplatz.

Quelle:

KPÖ Steiermark

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