Sonntag, 19. November 2017
Solidaritätsanzeige

Das russische Außenministerium Russlands hat am heutigen Mittwoch gegenüber der Regierung der Vereinigten Staaten bekräftigt, dass es nicht zu einer Rückgabe der Halbinsel Krim an die Ukraine kommen wird. Diese Äußerung ist als Antwort Moskaus auf Signale des Weißen Hauses zu verstehen, denen zufolge US-Präsident Donald Trump die Rückgabe dieses Gebiets an Kiew erwartet. Laut dem Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer bleibt Trump bei einer harten Haltung im Ukraine-Konflikt und »erwartet die Kooperation Russlands zur Minderung der Spannungen in der Ukraine und die Rückgabe der Krim«.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa versicherte vor der Presse, dass »wir unsere Gebiete nicht zurückgeben. Die Krim ist Territorium der Russischen Föderation«. In gleicher Weise beteuerte Kreml-Sprecher Dimitri Peskow, dass man über die Souveränität Russlands in der Krim nicht einmal diskutieren werde, »da Russland Angelegenheiten seines Territoriums nicht mit ausländischen Partnern diskutiert«.

Peskow erinnerte daran, dass die Sache der Krim in dem Telefongespräch, das Trump und der russische Präsident Putin erst kürzlich geführt hätten, gar nicht vorgekommen sei. Infolgedessen hoffe Moskau, dass Russland, wenn sich die Beziehungen zu Washington verbessert hätten, »Gelegenheit haben wird, den US-Partnern ruhig und in konstruktiver Weise seine Argumente« bezüglich der Halbinsel darzulegen. Der Staatsstreich in der Ukraine habe dazu geführt, dass die Bürger der Krim ihren Beitritt zu russischem Territorium erbeten hätten, führte Peskow aus.

Quelle: Granma Internacional / RedGlobe

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