16 | 06 | 2019

Motorizados für Maduro. Foto: LaIguana.tvNach Frauen am Sonnabend und Rentnern am Sonntag haben am heutigen Montag Motorradfahrer in Caracas gegen die Gewaltwelle der rechten Opposition und für den Frieden demonstriert. Tausende »Motorizados«, die ihren Lebensunterhalt als einfache Taxis oder Boten verdienen, fuhren auf ihren Maschinen durch die venezolanische Hauptstadt. Als Zeichen des Friedens hatten sie weiße Luftballons dabei, andere zeigten die Fahne Venezuelas oder Banner der Vereinten Sozialistischen Partei PSUV oder anderer linker Parteien.

 

 Ricardo Vargas, der Vorsitzende der Nationalen Motorisierten Bolivarischen Integration (IMBN), erklärte in diesem Zusammenhang, dass sich die »Motorizados« nicht von der Rechten provozieren lassen werden. »Wir werden nicht auf die Provokationen der Rechten hereinfallen«, erklärte er am Präsidentenpalast Miraflores, wo die Motorradfahrer von Staatschef Nicolás Maduro erwartet und begrüßt wurden.

Anlass für die eindrucksvolle Demonstration war der Tod des 29jährigen Motorradfahrers Elvis Durán de La Rosa. Er war am vergangenen Sonnabend in eine von Oppositionellen errichtete Falle gefahren und getötet worden. Um die Straße zu versperren, hatten die Protestierenden kaum sichtbaren Stacheldraht über die Fahrbahn gespannt. Durch diese kam de La Rosa zu Fall und zog sich tödliche Verletzungen zu.

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