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Ukraine

Seit dem 5. März gilt im Donbass wieder ein Waffenstillstand. Tatsächlich wird seitdem weniger geschossen. In der Donezker Volksrepublik (DVR) gab es vier Tage vollständiger Waffenruhe. Dennoch wurden dort in der letzten Woche wieder mehrere Häuser beschädigt oder zerstört.

In der zweiten Märzwoche wurden drei mal Fahrzeuge beschossen, die Material oder Personal zur Donezker Filterstation transportierten. Die Station ist eine für die Wasserversorgung von hunderttausenden von Menschen auf beiden Seiten der Front wichtige Einrichtung in der „grauen Zone“ bei Donezk. Nur durch Zufall wurde bei dem Beschuss niemand verletzt. Von neun Anfragen der DVR an die Ukraine nach Sicherheitsgarantien für Reparaturarbeiten, unter anderem an dieser Filterstation, wurden sieben von der Ukraine vollständig ignoriert, bei zweien wurden keine Sicherheitsgarantien erteilt.

Die Ukraine konzentriert weiter schwere Waffen und Truppen an der Frontlinie. Im letzten Monat griff die Ukraine Positionen der DVR an, um Soldaten der DVR gefangen zu nehmen und Informationen zu erlangen. In einem dieser Fälle war die ukrainische Seite auf Grund mangelhafter Geheimhaltung gezwungen, die Leiche eines Soldaten an die DVR zu übergeben, sie wies Spuren von schwerer Folter auf.

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