Mittwoch, 19. September 2018
Solidaritätsanzeige

Der puertoricanische Unabhängigkeitskämpfer Oscar López Rivera wurde am Flughafen von Panama ungerechtfertigterweise festgenommen und in sein Heimatland abgeschoben, klagten am Dienstag die Organisatoren des internationalen Seminars „Lateinamerika im Disput“ an. López Rivera war auf dem Weg nach Bolivien, wo er an einem Treffen teilnehmen wollte, das diese Woche in der Stadt Santa Cruz begann, aber er wurde auf dem Flughafen in Panama festgenommen, obwohl er einen gültigen Pass bei sich trug und seine politische Haft in US-Gefängnissen beendet hat.

Deswegen klagten die Organisatoren vor der Welt diese ungerechtfertigte und willkürliche Maßnahme an und forderten die sofortige Freilassung Riveras, damit er seine Reise nach Bolivien fortsetzen könne.

Man wollte jedoch nicht, dass der puerto-ricanische Unabhängigkeitskämpfer an dem vom Netz der Intellektuellen und Künstler in Verteidigung der Menschheit und von anderen Institutionen geförderten Forum teilnimmt, auf dem Denker der Linken zusammenkommen, um drei Tage lang über die Alternativen nachzudenken, die sich bieten, um gegen die neoliberale Aggression in der Region vorzugehen.

Zu den Eingeladenen gehören außerdem Persönlichkeiten wie der ehemalige Präsident von Honduras Manuel Zelaya, der Argentinier Atilio Borón, der Venezolaner William Castillo und der bolivianische Regierungsminister Carlos Romero.

Andere Themen des Events sind der Rückfluss des Epochenwandels, die imperialistische Offensive und die aktuellen Alternativen der Linken.

Die Veranstalter planen auch eine massive antiimperialistische Versammlung im Kolosseum Santa Rosita, bei der vorgesehen ist, den 9. August zum Internationalen Tag für die Verurteilung der Verbrechen der USA gegen die Menschheit zu proklamieren.

In diesem Zusammenhang muss daran erinnert werden, dass Oscar López Rivera 36 Jahre in den USA im Gefängnis war, von denen er 12 in völliger Isolierung verbringen musste.

Er wurde von der US-Justiz der Verschwörung angeklagt, weil er mit Streitkräften der Nationalen Befreiung Puerto Ricos in Verbindung stand, einer Organisation, die für die Unabhängigkeit der karibischen Insel kämpfte.

Quelle:

Granma Internacional


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