02 | 04 | 2020

Die südkolumbianische Provinz Caquetá ist eine der Regionen Kolumbiens, die am schwersten vom bewaffneten und sozialen Konflikt betroffen sind und die wiederum dadurch eine wichtige Funktion mit Symbolwirkung in der Friedensbildung einnehmen könnte. Hier gibt es exemplarische positive und negative Beispiele des Konfliktes und in der Friedensbildung, bzw. in der Umsetzung des Friedensabkommens, die nun kurz umrissen werden sollen.

Caquetá ist wie ein Spiegel, denn auf andere Regionen Kolumbiens treffen die nun beschriebenen Verhältnisse ähnlich zu. Im Caquetá gibt es mehrere Wiedereingliederungszonen der ehemaligen Guerilla FARC-EP, aber auch dissidentische Gruppen der Post-FARC, die in einigen Gebieten wieder die politisch-militärische...

Kolumbiens Präsident Iván Duque erklärte kürzlich, dass „die gewalttätige Eskalation der ELN beweist, dass sie keinen Frieden will“. Die Regierung beschuldigt die Guerilla Gruppe, für „das Einfrieren“ der Friedensgespräche verantwortlich zu sein.

In einem Interview, das die argentinische Journalistin Claudia Korol in Havanna mit dem Leiter der Friedensgespräche der (ELN) in Havanna, Pablo...

Eine neue Posse im Fall Jesús Santrich, dem ehemaligen Kommandierenden der FARC, der von den USA des Drogenhandels bezichtigt wird und seit April letztes Jahr ohne grundlegende Beweise im Gefängnis sitzt, sorgt für Unruhe. So kam es am Sonntag zur Festnahme von mehreren Personen, darunter beteiligte in der Sondergerichtsbarkeit für den Frieden (JEP), weil sie mittels Geldes als Teil einer...

Wir haben es ja schon durchklingen lassen. Nach der Niederlage der FARC bei den letzten Wahlen im vergangenen Jahr sollen nun zu den Kommunal- und Provinzwahlen die Strategien etwas anders aussehen. Die Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes will sich vor allem auf dem Land und in den Gebieten des Konfliktes, und auch dort wo ihre soziale Basis ist, breit aufstellen und mit progressiven...

„Ich hoffe, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seiner Kolumbien-Reise diese Woche das drohende Scheitern des Friedensprozesses zwischen Regierung und Guerillagruppen auf die Agenda setzt und von Staatschef Iván Duque eine Umsetzung statt Aufweichung des Friedensabkommens einfordert. Auch die weiter zunehmenden Morde an Oppositionellen und sozialen Aktivistinnen und Aktivisten...

In einem Interview mit der kolumbianischen Tageszeitung „El Espectador“ äußert sich der Chef der humanitären Organisation des Internationalen Roten Kreuzes, Christoph Harnisch, zum bewaffneten Konflikt in Kolumbien. Unter anderem geht er auf die Klassifizierung der dissidentischen Gruppen der FARC als Akteure im Konflikt ein.

Zuerst stellt Christoph Harnisch fest, dass wir es in Kolumbien mit...

Zehn Monate sind seit der willkürlichen Verhaftung des Vertreters für das Abgeordnetenhaus Jesús Santrich vergangen, ohne dass ihm in Kolumbien irgendetwas vorgeworfen wird. Viereinhalb Monate, seit dem die Übergangsjustiz (JEP) Kopien der Beweise der Vereinigten Staaten forderte, in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der UN-Konvention gegen Drogenhandel mit Betäubungsmitteln und anderen...

Rodrigo Cadete, Führungsperson der dissidentischen FARC-Gruppen, stirbt nach einer Militäroperation von Armee und Polizei in Caquetá in der Nähe des Flusses Yarí. So gab es Bombardierungen der Luftstreitkräfte und schwere Kämpfe in der ländlichen Region, die bis jetzt anhalten sollen.

Der rechtsgerichtete kolumbianische Präsident Duque...

Das Außenministerium Kubas forderte in den vergangenen Tagen die Regierung Kolumbiens und die Nationale Befreiungsarmee (ELN) auf, nach dem Abbruch der Friedensverhandlungen aufgrund des jüngsten Attentats, das in der kolumbianischen Hauptstadt stattfand, die zuvor vereinbarten Protokolle anzuwenden.

Am 4. Mai 2018 baten die kolumbianische Regierung und die ELN Kuba darum, den...

Der Gang des Friedensprozesses in Kolumbien und die Überprüfungsmission der UNO sind die zentralen Themen, die heute den Sicherheitsrat beschäftigen.

Der kürzlich ernannte Leiter des UNO Teams in Kolumbien Carlos Ruiz Massieu gibt einen Bericht zur aktuellen Situation ab, die von dem Angriff auf eine Polizeiakademie in Bogotá geprägt ist, der von der Nationalen...

Der Kommandeur der Guerilla ELN Pablo Beltrán bestritt heute jegliche Verbindung der Mitglieder seiner Verhandlungsdelegation mit dem Angriff, der am 17. Januar in Bogota etwa zwanzig Tote hinterließ.

„Unsere Aufgabe in Kuba ist es, die Tagesordnung der Gespräche voranzubringen. Von den Ereignissen in Kolumbien wissen wir nichts. Weder haben wir sie beeinflusst noch sonst...

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