11 | 12 | 2019

Am 8. Dezember wurde an den 47. Jahrestag der Aufnahme der Beziehungen zwischen Kuba und den Nationen der Karibischen Gemeinschaft (Caricom) erinnert, ein Ereignis, das der engen geografischen, historischen und kulturellen Einheit gerecht wurde, die seit mehreren Jahrhunderten zwischen unseren Völkern besteht.

„Die kleinen Nationen der Karibik mit ihrer souveränen und würdevollen Politik waren Vorreiter bei der Öffnung ihrer Arme für Kuba, als das Imperium die Isolation forderte“, schrieb der Präsident der Republik Miguel Díaz-Canel in seinem Twitter-Account in Erinnerung an den 8. Dezember 1972, als Barbados, Guyana, Jamaika und Trinidad und Tobago - damals die vier unabhängigen Länder der Caricom - diplomatische Beziehungen zu unserem Land aufnahmen.

cuba minrexErklärung des kubanischen Außenministeriums

Wie wir bereits in der Erklärung des Außenministerium vom 29. August 2019 deutlich machten, hat die Regierung der USA seit dem letzten Jahr eine intensive und verletzende Kampagne gegen die von Kuba angebotene medizinische Zusammenarbeit gestartet, die mit der Androhung von Sanktionen an die kubanische Führung und Druck gegen die Empfängerstaaten einhergeht, auf diese zu verzichten.

Unter genauen Anweisungen des Sicherheitsrats des Weißen Hauses wird sie unter aktiver Teilnahme von Senatoren und Kongressabgeordneten der antikubanischen Mafia in Florida und frenetischen Beamten des State Departments organisiert.

Der Ausschuss für internationale Beziehungen der Nationalversammlung der Volksmacht lehnt die Gemeinsame Entschließung (2019/2929 (RSP), die vom Europäischen Parlament mit einer Mehrheit von 56% gebilligt wurde, nachdrücklich ab, da ihr Inhalt eine Einmischung darstellt, die kubanische Souveränität schädigt und von absoluter Unkenntnis unserer Realität zeugt.

Bedauerlicherweise reagiert eine derartige Erklärung auf die neue Verleumdungskampagne, die von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika als Teil ihrer erfolglosen Politik der Feindseligkeit und der Aggressionen gegen Kuba inszeniert wurde, die in den letzten Monaten zugenommen hat und an der Widerstandsfähigkeit des kubanischen Volkes gescheitert ist.

An diesem Donnerstag wurde viel Schmutz im Europäischen Parlament aufgewirbelt, als eine Resolution voller Lügen verabschiedet wurde, in der die „sofortige Freilassung“ des kubanischen Konterrevolutionärs José Daniel Ferrer gefordert wurde, ein Söldner im Dienst einer ausländischen Macht, der wegen gewalttätiger und gegen die öffentliche Ordnung und die Legalität gerichtete Aktionen festgenommen wurde.

Es scheint, als ob die Euroabgeordneten nicht wissen, dass es in Kuba Gesetze gibt, dass es dort eine vom Volk verabschiedete Verfassung gibt und dass man keinesfalls ausländische Einmischung zulässt, wenn es um deren Einhaltung geht.

„Wir lassen uns nicht von Drohungen aus den USA einschüchtern, sie sind Teil der interventionistischen Politik gegen Kuba. Es ist bedauerlich, dass sie ihre Diplomaten dazu anstiften, das Völkerrecht und die Gesetze der Vereinigten Staaten zu verletzen. Kuba wird seine Souveränität und Unabhängigkeit nicht aufgeben“, schrieb der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, auf seinem Twitter-Account.

Auch Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla verwies auf die Tatsache: „Der Außenminister der USA, der Staatsstreiche begrüßt und Morde, barbarische Handlungen, Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen durch ihre Verbündeten ignoriert, fordert ihre Botschaft in Kuba auf, in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Landes einzugreifen, das dies nicht zulassen wird.“

„Die Reaktionsfähigkeit bei der Umsetzung der genehmigten Maßnahmen zur Verbesserung der Führung des sozialistischen Staatsunternehmens ist unzureichend. Die Hindernisse, die diesem Management im Wege stehen, werden immer wieder in Frage gestellt, aber heute ist man agiler bei der Vorlage von Maßnahmen zu dessen Erleichterung als bei deren Umsetzung“, sagte Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident der Republik, während des Treffens mit den Verwaltungsräten am Mittwoch im Kongresspalast.

„Wir haben Schritte unternommen, um administrative Mechanismen durch wirtschaftlich-finanzielle zu ersetzen. Wir haben jedoch noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft und sind immer noch langsam bei der Schaffung von Produktionsketten mit dem Tourismus, den Auslandsinvestitionen und im nichtstaatlichen Sektor“, sagte der Präsident bei dem Treffen, bei dem unter anderem die Einhaltung der wichtigsten Managementindikatoren zum Ende des dritten Quartals 2019 sowie die Umsetzung einiger der genehmigten Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft analysiert wurden.

Seit einigen Wochen führt die Regierung der Vereinigten Staaten eine neue Verleumdungs- und Diskreditierungskampagne als Teil ihrer Politik der wachsenden Feindseligkeit gegen unser Land durch. Sie wird angesichts des politische Misserfolgs geführt, den sie bei dem Versuch erlitten, die Kubaner mit der Verschärfung der Wirtschaftsblockade und den Maßnahmen, uns den Treibstoff zu entziehen, in die Knie zu zwingen sowie angesichts der nachgewiesenen Widerstandsfähigkeit unseres Volkes, das mit Optimismus das 500-jährige Bestehen der Hauptstadt feiert.

Als Opportunisten von der Wiege an glaubten die Nachkommen des Großgrundbesitzers Rafael Lucas Sánchez Gil ihren Vorteil aus der aggressiven Haltung der USA ziehen zu können, als diese den Titel III des illegalen Helms-Burton Gesetzes aktivierten. So reichten sie vor einem Gericht in Palma de Mallorca eine Klage gegen das spanische Unternehmen Meliá ein, weil dieses die Hotels Sol Río Luna Mares und Paradisus Río de Oro auf dem Land errichtet hatten, das ihre Verwandten besaßen und das nach dem Sieg der Revolution enteignet wurde.

In den letzten Wochen hat der Schutz und die Pflege von Tieren zu Besorgnis und Diskussionen geführt, die sich hauptsächlich in sozialen Netzwerken widerspiegeln.

Während der Volksbefragung zur Schaffung der neuen Verfassung der Republik wurden mehrere Stellungnahmen zum Schutz und zur Pflege von Tieren abgegeben. Davon ausgehend und als Ausdruck dieses Volkswillens wurde die Verpflichtung des Staates zum Schutz und zur Erhaltung einer gesunden Umwelt gestärkt, zu der auch die Verantwortung für die Pflege und das Wohlergehen der Tiere in ihrem direkten Verhältnis zum Menschen gehört. Die Magna Carta besagt in ihrem Artikel 90 Unterabschnitt j, dass zu den Pflichten eines jeden kubanischen Bürgers der Schutz der Tierwelt und die Erhaltung einer gesunden Umwelt gehören.

Die Regierung der Republik Ecuador teilte die Entscheidung mit, die sechs mit dem kubanischen Gesundheitsministerium unterzeichneten Abkommen zu kündigen und nicht zu verlängern.

Der Präsident Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, hatte den Vorsitz der Veranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum der Lateinamerikanischen Medizinschule (ELAM) inne, „die ein visionäres Projekt zur Verbesserung der Lebensqualität derer darstellt, die geborenen wurden und verstarben, ohne je einen Arzt zur Verfügung zu haben.“

So drückte es der Minister des Gesundheitswesens José Ángel Portal Miranda aus, der darauf verwies, dass die Elam seit ihrer Eröffnung die Heimat von Tausenden von armen und mittellosen jungen Menschen geworden sei, die ihren Traum verwirklichen konnten, exzellente Gesundheitsexperten zu werden.

Real time web analytics, Heat map tracking
Solidaritätsanzeige

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.