Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Über 25 europäische Organisationen unterstützen den Vorschlag, den kubanischen medizinischen Brigaden wegen ihres Beitrags zur weltweiten Bekämpfung von COVID-19 den Nobelpreis zu verleihen, heißt es heute auf der in Frankreich aktivierten Plattform.

Wie PL berichtet, hat die am 28. April von den Gesellschaften Cuba Linda und Frankreich Kuba gestartete Initiative bis jetzt die Unterstützung von Solidaritätsgruppen und politischen und gewerkschaftlichen Kräften aus Frankreich, Spanien, Irland und Italien und von an die tausend Internetnutzern auf der Facebook Seite Prix Nobel de la paix pour les brigades médicales cubaines Henry Reeve erhalten.

Einige derer, die die Auszeichnung an die Ärzte verfechten, die in Ländern verschiedener Kontinente Menschen behandeln, die vom Coronavirus SARS-CoV-2 betroffen sind, setzen sich dafür ein, die Kampagne zu einem internationalen Komitee hin auszuweiten.

In den letzten Tagen haben sich der Nobelpreisinitiative die CGT des Departements Bouche- du-Rhone, das Komitee Toulouse von Frankreich-Kuba, die spanischen Gesellschaften Euskadi-Cuba, Cubainformación TV, die katalanischen Kommunisten die italienische Associazione Umbra di Solidarietà Internazionalista con Cuba angeschlossen.

Die Plattform fordert den Nobelpreis für das Internationale Kontingent der für Katastrophen und schwere Epidemien ausgebildeten Ärzte Henry Reeve, das seit seiner Schaffung im Jahr 2005 Tausende von Leben in von Erdbeben, Hurrikanen, Überschwemmungen und Epidemien heimgesuchten Gebieten Afrikas, Lateinamerikas, der Karibik und Asiens gerettet hat.

Über 1.500 Ärzte, Krankenschwestern und Techniker aus kubanischen Brigaden in 25 Ländern, zum ersten Mal auch in Europa, schreiben in diesen Zeiten von COVID-19 Seiten der Solidarität und des Altruismus, die den Aufruf und die Verfechtung der Verleihung dieser angesehenen Auszeichnung erklären.

Der Text, der von der Aufforderung an die Freunde Kubas in der Welt, den Vorschlag zu unterstützen begleitet wird, weist darauf hin, dass die Hilfe der Fachkräfte des Gesundheitswesens von den großen Medien nicht weiter ignoriert werden kann, weil „das solidarische Kuba trotz der infamen von den Vereinigten Staaten verhängten und über 50 Jahre dauernden Blockade, seine Armee der weißen Kittel in alle Welt sendet, um die Pandemie zu bekämpfen“.

Es heißt dort weiter, dass die Anwesenheit kubanischer Ärzte in Ländern wie Italien und Andorra einige in Europa und im Westen überrascht habe, aber bei den Völkern des Südens sei der solidarische Internationalismus der Größten der Antillen und der Henry Reeve Brigaden wohl bekannt.

Zuvor hatte die Initiative auf französischem Boden die Unterstützung von Cuba Linda, France-Cuba, Cuba Sí Frankreich, Ardennen-Cuba, Montpellier Cuba Solidarité, Bolivarischer Zirkel Paris, Les enfants de Cuba Marseille, Racines Cubaines de France, ARAC-Cuba-Solidarité, Freundschaftsgruppe Frankreich-Kuba in der Nationalversammlung und der Revolutionären Kommunistischen Partei Frankreichs erhalten.

Hinzu kommen die Freunde Kubas in Charente Maritime, die Bewegung gegen den Rassismus und für die Freundschaft zwischen den Völkern, das Pariser Solidaritätskomitee mit Lula, die Kommunistische Gruppierung und die Parteizelle der Arbeiterpartei Brasiliens in Paris.

Aus anderen Teilen der Welt unterzeichneten das Internationale Komitee Frieden, Gerechtigkeit und Würde für die Völker, ALBA-TCP, die Kuba Unterstützergruppe (Irland) und die Valencia Freundschaftsgesellschaft mit Kuba José Martí (Spanien).

Friedensnobelpreis: Wie der Gewinner ausgewählt wird

Seit der erste Friedensnobelpreis 1901 vergeben wurde, ist dies die Auszeichnung, die auf politischer Ebene die größte Debatte hervorruft, da nicht immer die Person gewählt wird, die allen gefällt, wie dies im Jahr 2009 geschah, als US-Präsident Barack Obama, der noch nicht einmal ein Jahr im Weißen Haus war, der Ausgezeichnete war.

Die Bestimmung des Preisträgers erfolgt in einem langen Prozess, der ein Jahr vor der offiziellen Ankündigung beginnt. Das Geheimnis, das die Kandidatur umgibt, ist total zumindest, was das Nobel Komitees Norwegens angeht, das beauftragt ist, den Preisträger auszuwählen, auch wenn jenem, die die Vorschläge einreichen, sie in einigen Fällen öffentlich machen. In den letzten 50 Jahren waren sie jedenfalls bekannt.

Damit eine Kandidatur gültig ist, muss sie von Mitgliedern der nationalen Parlamente und Regierungen vorgebracht werden. Es können auch Mitglieder internationaler Gerichte, Rektoren von Universitäten, Professoren der Sozialwissenschaften, der Geschichte, der Philosophie, des Rechts und der Theologie und Leiter von Forschungsinstituten über Frieden und Institute der Außenpolitik sein.

Auch Personen und Organisationen, die die Auszeichnung bereits erhalten haben, so wie aktuelle und ehemalige Mitglieder des Nobel Komitees Norwegens oder ehemalige Berater desselben können Vorschläge einreichen. Allerdings kann in keinem Fall der Vorschlag für einen Kandidaten von einem einfachen Bürger kommen.

Es existiert kein konkretes Formular, um eine Kandidatur einzureichen, auch wenn sie zumindest den Namen des Kandidaten, eine Erklärung, warum man der Meinung ist, dass diese Person oder Organisation die Auszeichnung verdient und den Namen, den Titel und die akademische und berufliche Zugehörigkeit desjenigen enthalten muss, der die Kandidatur einreicht. Diese Information kann auf zwei Wegen erfolgen, auf dem normalen Postweg oder über E-Mail.

Quelle:

Granma Internacional


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