Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Wenn das Thema Kuba ist, versäumt es die Gotteslästerung der gegenwärtigen Regierung der Vereinigten Staaten nicht, gegen den Strom der Weltmeinung zu schwimmen.

Jetzt kehrt sie zu dem abgenutzten Klatsch der mutmaßlichen Ärzte zurück, die „Zwangsarbeit“ und „Menschenhandel“ ausgesetzt sind. Derartige unhaltbare Anschuldigungen gab am Donnerstag, Außenminister Mike Pompeo ab, wobei sich ihm die Beraterin und Tochter des Präsidenten, Ivanka Trump, anschloss.

Kuba liefert Fakten. Deshalb ist die Antwort des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez Parrilla ein voller Schlag gegen sie: „Das Land erbringt im Kampf gegen den Menschenhandel vorbildliche Leistungen und verfolgt eine Politik der Nulltoleranz gegen jeden Modalität dieser Geißel“.

Die Antwort von Rodríguez Parrilla, die auf seinem Twitter-Account bestätigt wurde, zerstört erneut den Irrtum, den diese beiden Charaktere der Trump-Administration die Menschen Glauben machen wollen, indem sie den kontroversen Bericht über Menschenhandel vorlegen, der Kuba in die schlimmsten Kategorie (Stufe drei) einordnet und die medizinische Missionen als Beispiel für Zwangsarbeit nennt.

Die Ankündigung fällt mit der intensiven Kampagne der gegenwärtigen Regierung gegen die Zusammenarbeit des kubanischen Gesundheitspersonals in der Welt zusammen, in der mutmaßliche Verstöße gegen ihre Behandlung und Bezahlung geltend gemacht werden.

Angesichts der Unverschämtheit, der Einseitigkeit und der Illegitimität des Textes bekräftigte die stellvertretende Direktorin des kubanischen Außenministeriums (MINREX) für die Vereinigten Staaten, Johana Tablada, dass der Platz, den ihr Land in der Liste erhält, einen politischen Akt darstellt, der nichts mit ihrer Leistung zu tun hat.

Der Bericht versucht, die in verschiedenen Breiten zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung für den Edelmut und die Solidarität der kubanischen Ärzte zu leugnen, und schließt die Augen vor den Bemühungen der Insel, den Menschenhandel auszurotten.

Quelle:

Granma Internacional


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