Donnerstag, 15. November 2018
Solidaritätsanzeige

Die feste Position Kubas, die Manöver der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) abzulehnen, fand heute die Unterstützung der Assistenten in Lima zum Treffen der Zivilgesellschaft mit den Vertretern der Regierungen des VIII. Amerikagipfels.
Die Organisatoren waren gezwungen, sich in einen privaten Raum zurückzuziehen, während im Hauptauditorium eine Plattform improvisiert wurde, damit sich die wahren Vertreter der indigenen Völker, der Afrikanischstämmigen und Kämpfer für soziale Rechte in der Region frei äußern konnten.

 Der offizielle Dialog, den die OAS mit undemokratischer Methodik durchführen sollte, konnte nicht einmal beginnen.
Mirthia Brossard, Sprecherin der Koalition, der die Mehrheit der Kubaner angehört, stellte einen Antrag zur Geschäftsordnung und verlangte den Abzug der Söldnergruppen, denen es an Legitimität fehlt, Kuba zu repräsentieren.

Sie erklärte, wie diese Personen von den Vereinigten Staaten aus finanziert werden, um Kubas innere Ordnung zu untergraben, und wies die Art und Weise zurück, in der die OAS deren Teilnahme am VIII. Amerikagipfel absicherte.

Die Organisatoren bevorzugten die Koalition Nummer 26, in der mehrere Mitglieder des sogenannten Lateinamerikanischen Jugendnetzwerkes für Demokratie (REDLAC) vertreten sind, welche von vornherein in das Plenum aufgenommen wurden.
Angeführt von Mitgliedern der kubanischen Konterrevolution, arbeitet REDLAC als Arm der OAS, um die fortschrittlichen Regierungen der Region, insbesondere Venezuela, Kuba und Bolivien, anzugreifen.
Die kubanische Delegation unterstützte die Worte von Brossard mit den Worten „Ich bin Fidel“, „Söldner raus“ und „Das Vaterland wird verteidigt, nicht verkauft“. Die venezolanische Delegation und ein Großteil der Anwesenden schlossen sich der Forderung an.

Nach einer langen Pause versuchte der Generalsekretär der OAS, Luis Almagro, die Rede zu halten, die er geplant hatte, aber Buhrufe wie „Lügner" und „Vaterlandsverkäufer“ ließ ihn nicht enden.
Botschafter Juan Antonio Fernández, der Vertreter der kubanischen Regierung bei der Veranstaltung, bat wiederholt um das Wort, doch die Organisatoren weigerten sich, sein Mikrofon zu öffnen.
Nach dem Rückzug der OAS-Führung durch die Hintertür richtete sich Fernandez an das Auditorium und sprach die Gründe für die kubanische Position an.
„Kuba wird die Anwesenheit von Söldnern nicht akzeptieren, die kubanische Zivilgesellschaft ist die, die hier vertreten ist, unsere hervorragenden Sportler, Wissenschaftler, junge Leute, Männer und Frauen aus dem Volk, der Kirchen und der kubanischen Spiritualität, diejenigen, die mit der Blockade konfrontiert sind“, sagte er und verwies auf die Delegierten der Insel, die die ersten Reihen besetzten.
„Die kubanische Zivilgesellschaft ist nicht jene, die in luxuriösen Hotels wohnt oder sich mit Terroristen trifft“, fügte er hinzu.

 Fernandez verurteilte die Ausgrenzung der Bolivarischen Republik Venezuela und versicherte, niemand könne „Kuba den Dialog mit Terroristen aufzwingen“, während er dem Publikum die Aufnahme eines der anwesenden Konterrevolutionäre zusammen mit dem Terroristen Luis Posada Carriles zeigte, dem Drahtzieher der Explosion des kubanischen Flugzeugs in Barbados im Jahr 1976.
„Kuba wird respektiert! Legen Sie sich nicht mit Kuba an!“, endete der kubanische Diplomat.
Nach seiner ersten Rede bat Fernandez erneut um das Wort, um eine Wortmeldung des Vertreters der Vereinigten Staaten anzuprangern, in der dieser offene Unterstützung für seine Söldner an den Tag legte.
„Ob es Ihnen gefällt oder nicht, das einzige, was Sie von Kuba erwarten können, ist mehr Revolution“, sagte Fernandez. „Wir sind da und wir werden da sein, direkt vor Ihnen“.
Die Mehrheit der Teilnehmer unterstützte die kubanische Position und schloss sich dem improvisierten Podium im Auditorium an, das nach dem Rückzug der Organisatoren für etwa zwei Stunden tagte.

Lourdes Huanca, Präsidentin der Nationalen Vereinigung der Bäuerinnen, Kunsthandwerker, Indigenen, Ureinwohner und Lohnabhängigen von Peru (FENMUCARINAP), war eine der Rednerinnen.
Huanca sagte gegenüber Granma, dass sie im Raum geblieben sei, weil „ein geschlossener Dialog hinter verschlossener Tür kein Dialog ist“.
Bezüglich des von einigen Organisatoren vorgebrachten Arguments einer angeblichen Beleidigung für das Volk von Peru durch die kubanische Delegation versicherte die Indigenenführerin, dass Kuba nur sein Recht verteidigt habe.
„Es war nicht praktikabel und es war nicht fair, dass die Vereinigten Staaten die Tickets bezahlten und ihre Söldner dort aufstellten“, sagte sie.
Die Dominikanerin Altagracia Sanjoseph hob gegenüber dieser Zeitung hervor, dass die Völker ihren Regierenden „das, was sie hören müssen“ sagen sollten, „die Wahrheit.“
„Wir sind hier, um Almagro zu sagen, dass er ein Verräter ist, der sich verkauft hat, korrupt ist und doppelzüngig ist“, sagte ihrerseits Moly Aguirre, Mitglied der zahlreichen venezolanischen Delegation, die sich im Saal auch mit Sprechchören von „Sanktionen sind Blockaden“ bemerkbar gemacht hatten.
Auch die Afrikanischstämmigen schlossen sich den kubanischen und venezolanischen Protesten an und zeigten Plakate gegen die Morde an sozialen Führern in Kolumbien.
Kuba hatte bereits vorher gewarnt, dass es die Anwesenheit von Söldnern im Forum nicht tolerieren werde, wobei seine Delegation mit einem respektvollen Dialog zur Veranstaltung erschienen war.

Quelle:

Granma Internacional


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