In Moskau ist man um den jüngsten Schlagabtausch zwischen der militärpolitischen Gruppierung Hisbollah und Abteilungen der US-Truppen, die auf dem Territorium des Iraks stationiert sind, sehr besorgt.

Laut vorhandenen Informationen wurde ein von den US-Militärs benutzter Fliegerstützpunkt unweit von Kirkuk am 27. Dezember einem Raketenschlag ausgesetzt, wobei ein ziviler Spezialist ums Leben gekommen ist und mehrere Militärs verletzt wurden.

Am 29. Dezember versetzten die USA nach ihrer eigenen Behauptung „einzelne Defensivschläge“ gegen fünf Objekte der Hisbollah im Westen des Iraks und in Ostsyrien, bei denen 25 Menschen getötet und etwa 50 weitere verletzt wurden. In Bagdad verurteilte man diese Schläge, die dem irakischen Ministerpräsidenten Adil Abdul-Mahdi zufolge die Souveränität seines Landes verletzten und seine Sicherheit gefährdeten.

Wir halten solches Vorgehen für inakzeptabel und kontraproduktiv. Wir rufen alle Seiten auf, weitere Schritte zu vermeiden, die zur weiteren Destabilisierung der militärpolitischen Situation im Irak, in Syrien und deren Nachbarländern führen könnten.

Quelle:

Außenministerium der Russischen Föderation

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