Sonntag, 16. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Grossdemo in Madrid. Foto: Pierre Rocke Castell / flickr.comHunderttausende Menschen haben heute in mehr als 60 Städten Spaniens gegen die Arbeitsmarkt- und Kürzungspolitik der Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy demonstriert. Allein in der Hauptstadt Madrid ging über eine halbe Million Menschen auf die Strasse, in Barcelona waren es 450.000. Zu den Aktionen hatten die beiden grössten Gewerkschatsverbände des Landes, die Arbeiterkommissionen (CCOO) und die Allgemeine Arbeiterunion (UGT), aufgerufen. Sie werfen dem Kabinett vor, durch eine von den Interessen der Unternehmer dominierte Reform die Arbeiterrechte so stark einzuschränken, dass sie den Bedingungen unter der Franco-Diktatur gleichten, wie CCOO-Chef Ignacio Fernández Toxo in Madrid erklärte.
Grossdemo in Madrid. Foto: Pierre Rocke Castell / flickr.com
Die Grosskundgebungen waren auch der Auftakt zur Mobilisierung für den landesweiten Generalstreik, den die Gewerkschaften für den 29. März ausgerufen haben.Während die beiden grossen Gewerkschaften die Regierung erneut zu Verhandlungen über deren »Arbeitsmarktreform« aufriefen, werden solche Gespräche von der anarcho-syndikalistischen CGT abgelehnt. Ein ausserordentlicher Kongress der alternativen Gewerkschaft beschloss am Wochenende in Toledo ebenfalls einen Aufruf zum Generalstreik am 29. März. Man werde sich allerdings nicht an den Aktionen von CCOO und UGT beteiligen, sondern eigene Demonstrationen durchführen. Damit solle die Ablehnung von Kompromissen mit dem Kabinett unterstrichen werden.

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