Donnerstag, 13. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Großdemo in Madrid. Foto: Jacinta Lluch Valero / flickr.comHunderttausende Menschen sind am Sonntag in 55 Städten Spaniens gegen die Sozialabbaupolitik der von der rechten PP gestellten Regierung demonstriert. Zu den Aktionen hatten Hunderte Organisationen sowie die Gewerkschaftsbünde UGT und CCOO aufgerufen. UGT-Generalsekretär Cándido Méndez hatte zuvor dem Kabinett von Ministerpräsident Mariano Rajoy vorgeworfen, den Sozialstaat und den demokratischen Rechtsstaat schwächen zu wollen. Ziel der Proteste sei deswegen die Verteidigung des Kerns der spanischen Verfassung.

"Wir stehen einer Politik gegenüber, die den Kern unserer Ordnung des Zusammenlebens schwächt und die soziale Ebene des Staates in unserem Land privatisiert. Damit wird eine noch ungerechtere und sehr gefährliche Lage geschaffen", warnte Méndez.

Sein Kollege von den CCOO, Ignacio Fernández Toxo, erklärte, die Dynamik der Regierung gefährde die Wirtschaft, die Beschäftigung und das Sozialmodell Spaniens. Die heutigen Massendemonstrationen seien ein weiterer Schritt, der nächste werde am 1. Mai gegangen, und wenn die Regierung nicht auf die Gewerkschaften zugehe, werde die Mobilisierung weitergehen.

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