Mittwoch, 18. Oktober 2017
Solidaritätsanzeige

iww gdcNach dem Mord von Charlottesville müssen wir uns zusammenschließen, um uns und einander zu verteidigen.

In Charlottesville, Virginia veranstaltete heute ein Bündnis verschiedener faschistischer Gruppierungen eine Kundgebung unter dem Motto „Vereint die Rechte!“, auf welcher sie einen weiteren Mord verübten. Ein Faschist fuhr sein Auto mit voller Geschwindigkeit gezielt in mehrere Fahrzeuge nahe der antirassistischen Gegendemonstration und machte diese zu einer auf die Protestierenden gerichteten Waffe. Dabei starb eine 32-jährige Frau und viele weitere Personen wurden verletzt.

FAUAm vergangenen Wochenende erreichte uns furchtbare Bilder aus den USA. In der Kleinstadt Charlottesville raste ein bekennender Faschist mit seinem Auto in eine Menschenmenge, die sich zusammen gefunden hatte um gegen einen Aufmarsch Rechtsradikaler zu demonstrieren. Bei diesem Terroranschlag wurden zahlreiche Menschen schwer verletzte und die Anwaltsassistentin Heather Heyer verlor dabei ihr Leben. Es sind die spektakulären und furchtbaren Bilder des Anschlags die nun weltweit für Aufmerksamkeit sorgen, es ist aber nicht der erste rechtsradikale Terroranschlag in den USA seitdem Donald Trump Anfang diesen Jahres das Amt des U.S.-Präsidenten übernommen hat. Die Industrial Workers of the World (IWW), die Schwestergewerkschaft der FAU in den USA, verweist in einer Stellungnahme auf weitere Mordanschläge darunter auf eines ihrer Mitglieder im Januar in Seattle.

United States of AmericaIn Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia ist ein Menschen getötet worden, als ein mutmaßlicher Anhänger rassistischer Vereinigungen mit dem Auto in eine Gruppe von Antifaschisten gerast ist, die gegen einen Aufmarsch von Neofaschisten protestierten. Schon zuvor hatte der Gouverneur des Bundesstaates den Ausnahmezustand über die Stadt verhängt, um Einsatzkräfte von außerhalb als Verstärkung anfordern zu können.

Die USA spielen wieder Weltpolizei. Screenshot: U.S. Department of the TreasuryDie USA spielen wieder Weltpolizei. Screenshot: U.S. Department of the TreasuryDas US-Finanzministerium hat am Mittwoch gegen 13 weitere Politiker aus Venezuela Sanktionen verhängt. Begründet wurden die Strafmaßnahmen ganz offiziell damit, dass sie an den Vorbereitungen der für Sonntag vorgesehenen Wahlen zu einer verfassunggebenden Versammlung beteiligt seien und damit die »Demokratie unterminieren« würden. Die US-Administration behauptet – ohne Belege dafür vorzulegen – dass der Wahlprozess garantiere, dass die Mehrheit der künftigen Mitglieder der Constituyente die Interessen der Regierung repräsentieren werde. Das dürfte tatsächlich so sein, allerdings vor allem deshalb, weil die rechte Opposition die Wahl boykottiert. Zugleich stützt sich Washington ausdrücklich auf die von der Opposition am 16. Juli organisierte »Volksbefragung«, bei der »die Venezolaner mit überwältigender Mehrheit« gegen die Constituyente gestimmt hätten.

bloqueo cubaUS-Präsident Donald Trump hat am Freitag in Miami einen erneuten Kurswechsel der Vereinigten Staaten gegenüber Kuba angekündigt. Man werde die jüngsten bilateralen Abkommen zwischen Washington und Havanna aufkündigen und die Blockadepolitik gegen die Insel verschärfen, so der Staatschef. Unter anderem will Trump wieder Privatreisen von US-Bürgern nach Kuba verbieten, die erst unter seinem Vorgänger Barack Obama legalisiert worden waren.

United States of AmericaHeute verstarb der ehemalige Nationale Sicherheitsberater der USA, Zbigniew Brzeziński, im Alter von 89 Jahren. Er prägte jahrzehntelang die US-amerikanische Außenpolitik und stand als Berater an der Seite von Präsidenten wie Carter oder Reagan.

etheconIn der Coca Cola World fand am Mittwoch die jährliche Hauptversammlung statt. Profite und Dividenden waren die dominierenden Themen. Kritische Fragen zum Preis der Gewinne sind prinzipiell nicht gerne gesehen. Verstöße gegen Umweltschutz und Menschrechte werden konsequent geleugnet. KritikerInnen werden gar nicht erst zur Versammlung zugelassen. Das mussten auch die AktivistInnen Sibylle Arians und Anabel Schnura erfahren.

Peoples DailyIn einem Leitartikel der Tageszeitung Renmin Ribao (Volkszeitung), dem Zentralorgan der Kommunistischen Partei Chinas, wird der Westen zu mehr Druck auf die US-Administration aufgerufen, um Präsident Donald Trump in der Klimafrage zum Umdenken zu bewegen. Wir dokumentieren nachstehend den von der deutschsprachigen Internetseite der Zeitung übernommenen Beitrag:

Der Westen sollte die Trump-Regierung beim Klimawandel weiterhin unter Druck setzen. Washingtons politische Selbstsucht, seinen globalen Verpflichtungen nicht nachzukommen, darf nicht gutgeheißen werden.

Antonio GramsciAntonio GramsciDie Zeitschrift »marx 21« hat ein »Interview« mit Antonio Gramsci (1891–1937) veröffentlicht. Gramsci war ein revolutionärer Sozialist und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens. Unter der faschistischen Herrschaft verbrachte er mehr als zehn Jahre im Gefängnis. In dieser Zeit entstanden seine berühmten »Gefängnishefte«. Ihnen sind zum größten Teil die Antworten dieses »Gesprächs« entnommen, das wir mit freundlicher Genehmigung von »marx 21« übernehmen.

Frage: Donald Trumps Rede zum Amtsantritt war eine Kampfansage. Er macht dort weiter, wo er im Wahlkampf aufgehört hat. Was sind deine Gedanken zur Amteinführung von Donald Trump?

Antonio Gramsci: Was wir brauchen ist Nüchternheit: Wir sollten nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und uns nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.