Mittwoch, 19. September 2018
Solidaritätsanzeige

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist eine große Ehre für mich, im Hauptquartier der UNO bei der Eröffnung der historisch-dokumentarischen Ausstellung: Holocaust: Vernichtung, Befreiung, Rettung“ Rede zu halten. Die Ausstellung wird im Vorfeld des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, der jährlich am 27. Januar begangen wird, veranstaltet.

Samstagmorgen, ab 8.07 Uhr war Hawaii im Atomkrieg. Über die Bildschirme der Massenmedien, auf allen Smartphones kam die Warnung: „Das US-Pacific Command hat eine Raketenbedrohung für Hawaii entdeckt. Die Rakete wird binnen Minuten an Land oder zur See einschlagen. DAS IST KEINE ÜBUNG. (…) Suchen Sie sofort Schutz in einem Gebäude. (…) Handeln Sie sofort.“ Die Warnung kam vom „Integrated Public Alert & Warning System“ (IPAWAS) des Heimatschutzministeriums, war also amtlich.

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Donald Trump weist eine biologische Besonderheit auf: Bei ihm hat das Ausscheidungsorgan seinen Platz in jener Problemzone, die üblicherweise als Gesicht bezeichnet wird. Jedenfalls weisen die Ausscheidungen, die regelmäßig dieser Schallloch-Kloake entweichen, darauf hin. Darunter eine der jüngsten zerebralen Verdauungsstörungen, die Bezeichnung aller afrikanischen und einiger lateinamerikanischer Staaten als „Shithole Countries“. Die deutsche Presse wagte nicht, davon eine korrekte Übersetzung zu liefern und flüchtete sich in die diskretere Übertragung „Drecksloch-Länder“.

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Der Präsidentendarsteller im Weißen Haus hat tatsächlich den größeren. Gemeint ist hier nicht nur der größere Auslöser für das Atomwaffenarsenal, mit dem er erst vor wenigen Tagen wie ein durchgeknallter Teenager angegeben hatte und womit er seinen vermeintlichen Gegenspieler Kim in Pjöngjang ausstechen wollte. Tatsache ist, daß er wirklich über ein Arsenal, also ein riesiges Waffenlager an Bomben und Raketen verfügt, die mit Atomsprengköpfen ausgestattet sind oder werden können – ein Arsenal, das ausreicht, um die ganze Erde und jegliches Leben auf ihr mehrfach auszulöschen.

Nein, dieses Buch wird nicht am System der USA rütteln, es wird nicht einmal die Fundamente ankratzen. Und nein, dieses Buch ist keine »Katastrophe für Trump«, wie eine hiesige Zeitung am Samstag titelte. »Fire an Fury« ist zwar ein Enthüllungsbuch und ruft deshalb zu Recht großes Interesse hervor, aber es enthüllt keine wirklich neuen Tatsachen. Daß es einen – recht zaghaften – Versuch seitens der Anwälte des Präsidenten gab, das Erscheinen im letzten Moment zu verhindern, hat lediglich die allgemeine Aufmerksamkeit stark erhöht, ebenso wie die Entscheidung des Verlages, es einige Tage früher als angekündigt auf den Markt zu werfen.

Einen Hang zu einer spezifischen Art von Männerhumor hat US-Präsident Trump ja traurigerweise schon häufiger unter Beweis gestellt. Als Kim Jong-un jetzt den Knopf für den Einsatz von Atomwaffen auf seinem Schreibtisch präsentierte, reagierte Trump – wie gewohnt auf Twitter – noch kindischer als sonst. „Ich habe auch einen Nuklearknopf, aber der ist viel größer und mächtiger“. Und während man sich noch kurz fragt, ob der US-Präsident vielleicht doch Humor hat, denn anders wäre eine solche Reaktion eigentlich nicht zu erklären, dämmert es einem: Der Mann meint das todernst.

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ippnwUS-Präsident Donald Trump deutet in der neuen US-Militärstrategie eine neue Nukleardoktrin an. Die unter Barack Obama reduzierte Rolle von Atomwaffen in der Gesamt-Militärstrategie soll rückgängig gemacht werden. ICAN und IPPNW Deutschland kritisieren dieses Rollback scharf. Xanthe  Hall, IPPNW-Abrüstungsreferentin und Vorstandsmitglied von ICAN, kommentiert: »Der US-Präsident verkennt die Gefahr eines Atomkrieges durch eine weitere Eskalation und spielt dabei mit dem Feuer. Jeder Atomwaffeneinsatz hätte katastrophale humanitäre Folgen.«

iww gdcNach dem Mord von Charlottesville müssen wir uns zusammenschließen, um uns und einander zu verteidigen.

In Charlottesville, Virginia veranstaltete heute ein Bündnis verschiedener faschistischer Gruppierungen eine Kundgebung unter dem Motto „Vereint die Rechte!“, auf welcher sie einen weiteren Mord verübten. Ein Faschist fuhr sein Auto mit voller Geschwindigkeit gezielt in mehrere Fahrzeuge nahe der antirassistischen Gegendemonstration und machte diese zu einer auf die Protestierenden gerichteten Waffe. Dabei starb eine 32-jährige Frau und viele weitere Personen wurden verletzt.

FAUAm vergangenen Wochenende erreichte uns furchtbare Bilder aus den USA. In der Kleinstadt Charlottesville raste ein bekennender Faschist mit seinem Auto in eine Menschenmenge, die sich zusammen gefunden hatte um gegen einen Aufmarsch Rechtsradikaler zu demonstrieren. Bei diesem Terroranschlag wurden zahlreiche Menschen schwer verletzte und die Anwaltsassistentin Heather Heyer verlor dabei ihr Leben. Es sind die spektakulären und furchtbaren Bilder des Anschlags die nun weltweit für Aufmerksamkeit sorgen, es ist aber nicht der erste rechtsradikale Terroranschlag in den USA seitdem Donald Trump Anfang diesen Jahres das Amt des U.S.-Präsidenten übernommen hat. Die Industrial Workers of the World (IWW), die Schwestergewerkschaft der FAU in den USA, verweist in einer Stellungnahme auf weitere Mordanschläge darunter auf eines ihrer Mitglieder im Januar in Seattle.

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