Montag, 11. Dezember 2017
Solidaritätsanzeige

Mumia Abu-JamalAm Samstag findet eine von der Antifaschistischen Initiative Heidelberg veranstaltete Demonstration in Heidelberg statt. Die Demonstration setzt sich in Solidarität mit Mumia Abu-Jamal unter anderem ein für die Freiheit von allen politische Gefangenen, gegen politische Repression und staatlichen Rassismus. Beginn ist um 14 Uhr am Bauhaus Heidelberg, Treffpunkt für eine gemeinsame Zugfahrt ab Stuttgart ist der Hauptbahnhof um 11.45 Uhr, Gleis 10.

Im Aufruf heißt es zu Mumia Abu-Jamal unter anderem: "(...) Seit seiner frühesten Jugend kämpft Mumia Abu-Jamal gegen Kapitalismus, staatlichen Rassismus und Polizeigewalt - zunächst als Pressesprecher der militanten Black Panther Party in Philadelphia, später als Radiojournalist, dessen Arbeit in den gesamten USA wahrgenommen wurde. Für seine scharfe Kritik an der brutalen Zerschlagung linker afroamerikanischer Strukturen und an der Ermordung von bekannten AktivistInnen durch das staatliche Aufstandsbekämpfungsprogramm COINTELPRO wurde er schnell zum Hassobjekt der Repressionsorgane und Institutionen.

Blockade brechenBlockade brechenDie Politik des US-Präsidenten Obama gleicht sich immer mehr der seines unsäglichen Vorgängers an. Am 4. Januar meldeten die internationalen Nachrichtenagenturen unter dem Titel »USA verschärfen Fluggastkontrollen«, dass ab sofort alle in die USA einreisenden Flugpassagiere aus bestimmten, sog. »verdächtigen Staaten« einer speziellen Prozedur unterzogen, nämlich »ausnahmslos abgetastet oder mit Körperscannern kontrolliert« würden. Betroffen seien Reisende aus 14 sog. »terrorverdächtigen Ländern«, die auf einer schwarzen Liste des US-Außenministeriums stehen, die jedoch bis jetzt nicht veröffentlicht wurde. Genannt wurden bereits Afghanistan, Iran, Jemen, Libyen, Nigeria, Pakistan, Somalia, Sudan und Syrien und auch Cuba.

Auf dem Weg einer offiziellen Erklärung des venezolanischen Außenministeriums hat Präsident Hugo Chávez dem künftigen US-Präsidenten Barack Obama zu dessen Wahl gratuliert und die Hoffnung ausgedrückt, dass beide Länder nun zu einer konstruktiven bilateralen Zusammenarbeit zurückkehren können. Der Sieg Obamas sei ein Ausdruck des von Südamerika ausgehenden Epochenwechsels, der nun auch an die Tür der USA klopfe, heisst es in der heute in Caracas veröffentlichten Note, die wir nachstehend im Wortlaut dokumentieren.


Hugo Chávez gratuliert Barack Obama
Nach acht Jahren Bush-Administration haben die Republikaner in den USA die Regierungsgewalt verloren. Bei den gestrigen Präsidentschaftswahlen hat der Kandidat der Demokratischen Partei, Barack Obama, die Wahlen gewonnen. Während die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung jubelt, weil erstmals kein Bleichgesicht ins Weiße Haus eingezogen ist, überwiegt ansonsten unter den fortschrittlichen Kräften weltweit die Skepsis - verbunden mit der vagen Hoffnung, die von Obama versprochenen Veränderungen könnten zumindest einige positive Seiten haben. "Die Welt hofft, dass Präsident Obama die Richtung der imperialistischen US-Politik ändert", kommentiert der venezolanische Rundfunksender YVKE Mundial. Die kubanische Tageszeitung Granma beschränkt sich zunächst darauf, eine Bilanz des Wahlkampfes zu ziehen, ohne konkrete Prognosen für die Zukunft abzugeben, während Prensa Latina an die fortschrittlichen Versprechungen Obamas erinnert, der sich für einen Dialog mit dem Iran, Nordkorea und Cuba ausgesprochen hat, fügt aber hinzu: "Trotzdem ist vorhersehbar, dass er in anderen Bereichen die Politik Washingtons fortsetzen wird, zum Beispiel bei der bedingungslosen Unterstützung Israels." Die staatlichen Medien Boliviens und Nicaraguas beschränkten sich zunächst ebenfalls auf sachliche Meldungen und verzichteten auf Prognosen der weiteren Entwicklung.

Fidel Castro: Die Wahlen vom 4. November
Die kubanische Tageszeitung "Granma" veröffentlicht in ihrer heutigen Ausgabe eine neue Reflexion des langjährigen kubanischen Präsidenten Fidel Castro, in der dieser die heute in den USA stattfindenden Präsidentschaftswahlen kommentiert. "Wenn diese Meinung morgen veröffentlicht wird, wird niemand mehr die Zeit haben um sagen zu können, dass ich etwas geschrieben habe, dass von einem der Kandidaten für seinen Wahlkampf benutzt werden könnte", schreibt Fidel, der sich in den vergangenen Monaten stark mit Äußerungen über die Wahlen in den USA und die Kandidaten zurückgehalten hat.
Empört reagierten Bürger in Oklahoma, als sie in ihrer Abendzeitung als Beilage ein Flugblatt des weltweit berüchtigten "Ku Klux Klan" fanden. In diesem Pamphlet wettern die Rassisten gegen den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. In dem Pamphlet wird dem Kandidaten vorgeworfen, nicht zum "Schutz der weißen Männer, Frauen und Kinder" bereit zu sein, die "bald Amerikas neue Minderheit" sein würden.
In der Endphase des Wahlkampfes nimmt die Kampagne des in den Umfragen zurückliegenden Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, John McCain, immer absurdere Züge an. Der Aspirant auf die Nachfolge des einst von einer überwältigenden Minderheit "gewählten" George W. Bush forderte ausgerechnet in Orlando, Florida, - wo einst Dabbeljuhs Bruder Jebb Bush die Wahlergebnisse zurechtgebogen hatte - die Untersuchung eines "Wahlbetruges" durch seinen Konkurrenten von der Demokratischen Partei, Barack Obama.
Während Barack Obama seinen Vorsprung vor McCain laut Umfragen immer weiter ausbaut, ist im Bundesstaat New York ein neuer Kandidat aufgetaucht mit dem niemand gerechnet hatte.

Etliche Briefwähler im US-Bundesstaat New York werden überrascht sein, wenn sie den Namen des demokratischen Präsidentschaftskandidaten auf dem Wahlschein sehen. Darauf steht nämlich “Barack Osama”. Der Lieblingsterrorist der USA, Osama bin Laden, als Kandidat bei der Präsidentschaftswahl?

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.