Montag, 19. November 2018
Solidaritätsanzeige
  • Acht-Stunden-Tag steht unter Beschuss

    „100 Jahre Acht-Stunden-Tag sind ein Grund zum Feiern. Geschenkt gab es ihn nicht. Ohne die Kämpfe der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften - damals wie heute - wäre der Acht-Stunden-Tag keine gesellschaftliche Norm“, erklärt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des morgigen 100-jährigen Jubiläums zur Einführung des Acht-Stunden-Tags.

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  • 100 Jahre Frauenwahlrecht

    Über weite Strecken der Geschichte des Kapitalismus wurden Frauen jegliche politische Rechte vorenthalten. Erst nach langen, harten Kämpfen der ArbeiterInnen- und Frauenbewegung gelang es Schritt für Schritt, das Frauenwahlrecht durchzusetzen. Nach ersten punktuellen Erfolgen in Neuseeland 1893 und Australien 1902, in denen die Frauen das aktive Wahlrecht erhielten (sie durften wählen, aber – noch – nicht gewählt werden), errangen sie in Folgewirkung der russischen Revolution 1905 dann auf finnisch-zaristischem Gebiet erstmals das Recht sowohl die Stimme abzugeben als auch ins Parlament gewählt zu werden. Der entscheidende Durchbruch gelang jedoch erst im russischen Revolutionsjahr 1917, in dessen Zuge die Frauen gleichzeitig das aktive wie das passive Wahlrechte erkämpften und ihre politische Gleichberechtigung erreichten.

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  • Für Frieden und gegen Krieg kämpfen

    Erklärung von Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch zum 100. Jahrestag der Beendigung des Ersten Weltkrieges

    Am 11. November 1918 endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne der Erste Weltkrieg. Ein Krieg, wie ihn die Menschheit bis dahin nicht gekannt hatte. Der erstmalige Einsatz von chemischen Waffen, U-Booten, Flugzeugen und Flächenbombardements zerstörte halb Europa und forderte rund 17 Millionen Tote. Ein Krieg, der die damalige gesellschaftliche Ordnung zerstörte und eine gebrochene europäische Gesellschaft hinterließ. Es folgten einschneidende Veränderungen, Revolutionen, staatliche Zusammenbrüche und Republikgründungen, das Ende der Monarchie und die Ausrufung der ersten deutschen Republik. Diese Novembertage 1918 veränderten Deutschland, Europa und die Welt grundlegend.

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  • Alle Macht der Friedensbewegung

    Bunte Tücher, Menschenketten, Gitarrenlieder: so stellen wir uns eine Friedensbewegung vor. Der 9. November ist der richtige Anlass, um uns zu erinnern: Die Arbeiter, die heute vor 100 Jahren mit roten Fahnen durch Berlin zogen und Polizisten entwaffneten, Kasernen stürmten und das Rathaus besetzten – sie bildeten eine Bewegung für den Frieden. Die Frauen, die Munition für den Aufstand beschafften, die Soldaten, die Offiziere gefangen nahmen und ihnen die Schulterstücke abrissen, waren Teil der Friedensbewegung. Die Novemberrevolution war einer der größten Erfolge, den bis heute eine Bewegung für den Frieden in Deutschland erreicht hat – und eine ihrer blutigsten Niederlagen.

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  • Aus der Niederlage lernen

    Welche Lehren ziehen die Kommunisten aus der Novemberrevolution und ihrer Niederlage? „Kämpft für den Frieden, gegen die NATO, gegen den deutschen Imperialismus, für Frieden mit Russland“, ist eine der Schlussfolgerungen, die der DKP-Vorsitzende Patrik Köbele bei der Konferenz am Samstagabend aufzählte. Und: Die Illusionen der Arbeiterklasse und Nationalismus und Rassismus waren im 1. Weltkrieg „die Grundlage dafür, dass Arbeiter auf Arbeiter schossen“ – sie zu bekämpfen sei auch heute die Aufgabe der Kommunisten, Kampf für den Frieden erfordere internationale Solidarität – sowohl mit Migranten im eigenen Land als auch die Zusammenarbeit der kommunistischen Parteien.

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  • Karl Liebknechts Kampf gegen den Krieg

    GESCHICHTE: ALS DIE SPD DEM IMPERIALISTISCHEN KRIEG ZUSTIMMTE, ZEIGTE SIE, AUF WELCHER SEITE SIE STAND. DIE KOMMUNISTEN ORGANISIERTEN DEN WIDERSTAND UND MACHTEN EINE EIGENE PARTEI.

    August 1914: Der erste Weltkrieg bricht aus. Denn der Krieg gehört zum Kapitalismus. Doch durch neue Erfindungen im Bereich der Rüstungsindustrie entwickelte sich dieser Weltkrieg zu einem nie dagewesenen Menschenschlachten. Wer nicht für den Kriegsdienst eingezogen wurde, musste an der Heimatfront für die Kriegsindustrie schuften und dabei Hunger leiden. Doch es gibt Widerstand: Am zweiten Dezember 1914 stimmt Karl Liebknecht als einziges Mitglied der SPD-Fraktion gegen die Kriegskredite. Er war bereits seit 1900 Mitglied der SPD, sein Vater gründete die Partei zusammen mit August Bebel und so waren Karl Marx und Friedrich Engels seine Patenonkel. Der Kampf für die Sache der Arbeiterklasse war ihm also schon in die Wiege gelegt. Und so kämpfte Liebknecht seit Jahren gegen den Militarismus und hatte wegen Antikriegsagitation bereits 1907 einen Prozess wegen Hochverrat am Hals. Während Kaiser Wilhelm damals persönliche Prozessberichte erhielt, sorgte Liebknecht für Aufsehen, da er sich mutig selbst verteidigte. Und nun, sieben Jahre später, bringt er den Mut auf, als einziger Abgeordneter „Nein“ zum Krieg zu sagen.

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  • Kiel wieder unter roten Fahnen

    DKP und SDAJ auf der Straße in Kiel. Foto: Stefan NatkeDKP und SDAJ auf der Straße in Kiel. Foto: Stefan NatkeZum 100. Jahrestag des Aufstands der Kieler Matrosen, der 1918 den Beginn der Novemberrevolution markierte, beteiligten sich am Sonnabend in der scheswig-holsteinischen Landeshauptstadt rund 1000 Menschen an einer Demonstration, zu der ein linkes Bündnis unter dem Motto »Auf der Route der Matrosen« aufgerufen hatte. Die Demonstration folgte der historischen Marschroute der Aufständischen vom ehemaligen Flottenstützpunkt, über diverse Firmensitze, an denen sich die Arbeiter damals mit den Matrosen solidarisiert hatten, bis in die Kieler Innenstadt.

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