22 | 05 | 2019
Kurz gemeldet

Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, und Miguel Díaz-Canel Bermudez, Präsident des Staats- und des Ministerrats, empfingen am Montagabend den Außenminister der Bolivarischen Republik Venezuela, Jorge Arreaza Monserrat, der die Delegation seines Landes zum XVIII. Politischen Rat der ALBA anführt, der am 21. Mai in der kubanischen Hauptstadt tagt.

„Wir stehen vor den Toren großer Siege in Unserem Amerika, aber wir müssen starken Widerstand leisten, wie es das kubanische und das venezolanische Volk getan haben. Wir sind nicht hinter einem Graben und warten darauf, beschossen zu werden. Nein! Wir sind in einem Schützengraben, um uns zu schützen, aber wir gehen in die Offensive. Wir bringen den Imperialismus in Erstaunen“, sagte Jorge Arreaza, Minister der Volksmacht für Auswärtige Angelegenheiten Venezuelas, während einer politisch-kulturellen Veranstaltung am Montag in der Universität für Informatikwissenschaften, auf der die Unterstützung Kubas für die Bolivarische Revolution bekräftigt wurde.

vtvDas Plenum der Verfassunggebenden Versammlung Venezuelas hat am Montag einstimmig beschlossen, die Amtszeit dieser obersten Staatsgewalt bis mindestens zum 31. Dezember 2020 zu verlängern. Bei der Wahl der Constituyente am 30. Juli 2017 war die Rede davon gewesen, dass die Versammlung innerhalb von zwei Jahren ein neues Grundgesetz ausarbeiten werde, bislang ist davon aber wenig zu sehen, abgesehen von einem im Netz kursierenden Verfassungsentwurf von ungewisser Relevanz.

Die 18. Tagung des Politischen Rates der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) findet ab Dienstag in Havanna statt. Daran nehmen Vertreter der Mitgliedsländer des Bündnisses der lateinamerikanischen und karibischen Integration teil. Unter den Gästen ist Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza, der am Montag in Havanna eintraf und von seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodríguez begrüßt wurde.

Alles ist bereit, damit heute die 18.Tagung des Kongresses der Lateinamerikanischen und Karibischen Studenten (CLAE) beginnen kann, an dem über 100 junge Kubaner teilnehmen.

Sofort nach ihrer Ankunft am Sonntag begab sich die kubanische Delegation zu dem Ort, an dem die sterblichen Überreste des Comandante der Bolivarischen Revolution Hugo Chávez ruhen, um ihn zu ehren.

Erklärung der AG Cuba Sí zu den Angriffen der US-Polizei in die venezolanische Botschaft in Washington am 16. Mai 2019 sowie zur Verschärfung der Sanktionen der USA gegen Venezuela, Nicaragua und Kuba.

Schwer bewaffnete US-Polizisten drangen am 16. Mai 2019 in die Botschaft Venezuelas in Washington ein und verhafteten die vier anwesenden Aktivisten, die nach Abzug des diplomatischen Personals im April die Botschaft vor einer Inbesitznahme der Putschunterstützer um Guaidó geschützt und verteidigt hatten. Dieser Schutz, diese Verteidigung der Botschaft war von der Bolivarischen Regierung in Caracas ausdrücklich genehmigt worden.

Das venezolanische Kind Geovanny und das irakische Qasim haben sich nie kennengelernt. Bei dem ersten blieb mit sechs Jahren das Herz stehen, während es auf eine Knochenmarktransplantation wartete, die entsprechend einem Vertrag mit der venezolanischen Erdölgesellschaft PdVSA in einer italienischen Klinik durchgeführt werden sollte. Aber Donald Trump ordnete an, das Geld des bolivarischen Landes in europäischen Ländern zu blockieren und der Kleine starb, ohne zu wissen, warum man sein Land bestraft hat.  

Roberto López Hernández, stellvertretender Minister für Außenhandel und Zusammenarbeit mit dem Ausland, sagte, je größer die Schwierigkeiten, je schwerwiegender die Probleme seien, desto effizienter müssten die gemeinsamen Aufgaben zwischen Kuba und Venezuela organisiert und mit erhöhter Qualität durchgeführt werden.

"Wie in Venezuela hat der Imperialismus auch den Angriff auf Kuba verstärkt, um diese Bruderschaft zu schwächen. Aber das wird ihm nicht gelingen, weil wir solidarisch sind und wissen, dass Vernunft und Gerechtigkeit die Grundlagen unserer Zusammenarbeit sind. Es kann nicht anders sein als so: Trotz der Hindernisse hat dieses Treffen eine bessere Organisation, Qualität und Effizienz in dem gezeigt, was wir alle gemeinsam tun“, sagte der kubanische Co-Präsident des technischen Sekretariats des Integralen Kooperationskonvents.

Hände weg von VenezuelaDer Außenminister der bolivarischen Regierung in Venezuela, Jorge Arreaza, wurde von der Bundesregierung nicht zu einer internationalen Konferenz aller Außenminister Lateinamerikas und der Karibik am 28. und 29. Mai nach Berlin eingeladen. Offizielles Ziel soll die Verbesserung der Zusammenarbeit sein, auch die Gründung eines Netzwerks zur Stärkung von Frauenrechten und die gemeinsame Bekämpfung des Klimawandels stehen auf dem vorgesehenen Programm. Eine Begründung für den Ausschluss gibt es nicht.

Polizisten riegeln Venezuelas Botschaft in Washington ab. Screenshot: TeleSurBeamte der Polizei von Washington sind am Donnerstag in die Botschaft Venezuelas in der US-Hauptstadt eingedrungen und haben vier Aktivisten festgenommen, die sich mit Genehmigung der Regierung in Caracas in dem Gebäude aufgehalten hatten. Sie hatten die Botschaft vor einer Besetzung durch Vertreter des Putschisten Juan Guaidó beschützen wollen.

Die Mitbegründerin der Friedensorganisation Codepink, Medea Benjamin, verurteilte über Twitter die Verletzung der Souveränität Venezuelas und den Bruch der Wiener Konvention durch die Metropolitan Police von Washington D.C. Die Polizei sei illegal in die diplomatische Vertretung eingedrungen, schrieb sie auf Twitter.

Real time web analytics, Heat map tracking
Solidaritätsanzeige

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.