Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin verbessert

Im Herbst 2021 wird die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin in neuer Form aufgenommen. „Damit wird ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Attraktivität des Erzieherinnenberufs unternommen“, so Brigitte Zach, Leiterin des Fachbereichs Gemeinden bei ver.di Bayern. „Wir begrüßen diese Entwicklung und freuen uns darüber, dass nach vielen Gespräche im Sozialministerium viele unserer Argumente und Anregungen aufgegriffen wurden“, erklärte Zach.

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Brief an Biden und Harris für Ende der US-Blockade gegen Kuba

“Wir haben gelernt wie Vögel zu fliegen, wie Fische zu schwimmen, aber wir haben die einfache Kunst vergessen, wie Brüder zu leben“ – mit diesem Zitat von Martin Luther King ist der Brief eingeleitet, den der Vorstand des NETZWERK CUBA vor wenigen Tagen an den neuen US-Präsidenten Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris gesendet hat. Anlass dafür ist die kürzliche Verlautbarung der neuen US-Regierung, die extrem verschärften Sanktionen und Blockademaßnahmen der Regierung von Donald Trump weitgehend zurückzunehmen, und eine Entspannungspolitik im Sinne des früheren US-Präsidenten Barack Obama einzuleiten.

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Das Festival 2021 muss warten

Die Pandemie hat uns nach wie vor in ihren Fängen. Nicht nur, dass sich diverse Mutationen breit machen, auch die Impfungen gehen nicht so schnell voran wie wir es uns wünschen. Wir sehen, dass ein konsequenter Lockdown aus wirtschaftlichem Profitdenken nicht umgesetzt wird. Mit dem Lockdown light oder zu schnellen Öffnungen bei fragwürdigen Schutzmaßnahmen ist leider noch kein Ende in Sicht.

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Katalanische Nationalversammlung startet internationale Kampagne #DefendCataloniaSaveEU

Die Katalanische Nationalversammlung hat eine Kampagne gegen die Aufhebung der parlamentarischen Immunität der katalanischen Abgeordneten Carles Puigdemont, Antoni Comín und Clara Ponsatí gestartet, die vom Obersten Spanischen Gerichtshof beantragt wurde. Der Rechtsausschuss (JURI) des Europäischen Parlaments verabschiedete gestern die Initiative zur Aufhebung der Immunität der drei Abgeordneten, basierend auf einem Bericht des bulgarischen rechtsextremen Abgeordneten Angel Dzhambazki von der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten, zu der auch die spanische rechtsextreme Partei VOX gehört.

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Wohnen für Menschen statt für Profite!

Explodierende Mieten, Verdrängung von Mieter*nnen aus ihren Vierteln, zunehmende Obdachlosigkeit – das ist der traurige Zustand des Wohnungsmarktes in vielen Städten. Die derzeitige Wohnungspolitik scheint diesem Desaster nicht entgegenwirken zu können. Es gibt also genügend Gründe, um neue Wege zu gehen. Die Initiative „Deutsche Wohnen und co. enteignen“ hat mit ihrem Vorschlag, alle Unternehmen, die über 3000 Wohnungen in Berlin besitzen, per Volksentscheid zu enteignen, für internationales Aufsehen gesorgt. Damit sollen langfristig günstige Mieten und die Möglichkeit zur demokratischen Verwaltung von Wohnraum sichergestellt werden.

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COVID-19: Ergebnisse konsolidieren und nicht unbesonnen werden

Während der Leitung der Sitzung der Temporären Arbeitsgruppe für die Prävention und Kontrolle des neuen Coronavirus, rief der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, dazu auf, die Ergebnisse zu konsolidieren und aufgrund des leichten Rückgangs der am Mittwoch gemeldeten Anzahl der mit COVID-19 infizierten Personen -137 weniger als am Vortag- nicht leichtsinnig zu werden.

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„Keine Sklaven“: Lieferdienstfahrer müssen angestellt werden

Nur wenige Tage nach einem richtungsweisenden Urteil des britischen Supreme Courts gibt es nun auch in Italien Bemühungen, die Scheinselbständigkeit im Bereich der „Gig Economy“ zu bekämpfen. Auf Betreiben der Mailänder Staatsanwaltschaft wurden sechs Essenslieferbetriebe wie Uber Eats, Deliveroo oder JustEat in der Lombardei sowie in weiterer Folge in ganz Italien unter die Lupe genommen –  mit einem eindeutigen Ermittlungsergebnis: Mehr als 60.000 Fahrer sind rechtswidrig als selbständige, punktuelle Dienstnehmer klassifiziert, obwohl sie alle Kriterien für eine korrekte Anstellung als permanente Arbeitnehmer erfüllen. Dadurch umgehen die Unternehmen arbeits- und sozialrechtliche Standards…

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ver.di kritisiert Caritas als scheinheilig

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die Ablehnung eines bundesweiten Tarifvertrages für die Altenpflege durch die Caritas scharf. „Die Caritas handelt mit dieser Entscheidung in krassem Widerspruch zu ihren eigenen sonstigen Aussagen und Werten, wenn es um gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Bedeutung sozialer Dienste geht. Das ist mehr als scheinheilig. Die Arbeitgeberseite in der Arbeitsrechtlichen Kommission kommt ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, für bundesweit bessere Arbeitsbedingungen in der Altenpflege zu sorgen, nicht nach. Das ist ein schlimmes Signal für die Beschäftigten in der Altenpflege“, sagte Sylvia Bühler, ver.di-Bundesvorstandsmitglied. Die Ideologen unter den kirchlichen…

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