18 | 09 | 2019

Bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten sind nach einem UNO-Bericht vom Aussterben bedroht. Viele könnten bereits in den nächsten Jahrzehnten verschwinden, heißt es in der Studie zur weltweiten Artenvielfalt, die die Zwischenstaatliche Plattform für Biodiversität und Ökosystem-Dienstleistungen IPBES vergangene Woche in Paris veröffentlichte. Die Forscher warnen vor einem »Massenaussterben«, das in den vergangenen 500 Millionen Jahren auf unserem Planeten erst fünf Mal stattfand.

Der letzte Schuss der sowjetischen Soldaten in Berlin markierte scheinbar das Ende eines Alptraums, der zur schlimmsten Epoche der Menschheit gerechnet werden kann: die ernsthaftesten Schätzungen schwanken zwischen 55 und 60 Millionen Toten, von denen die Mehrzahl- über 20 Millionen – aus den Völkern stammten, die die Sowjetunion bildeten.

wftu160Aufruf des Weltgewerkschaftsbundes zum 1. Mai 2019

Der Weltgewerkschaftsbund grüßt im Namen seiner 97 Millionen Mitglieder in 130 Ländern der fünf Kontinente die Feierlichkeiten zum 1. Mai 2019, dem Internationalen Tag der Arbeiter, unter der Losung: Der Reichtum gehört denen, die ihn produzieren!

Wir grüßen die Arbeiterinnen und Arbeiter der gesamten Welt und ihre unersetzbare Rolle bei der Produktion der zur Befriedigung der Bedürfnisse der Völker notwendigen Waren und Dienstleistungen. Wir ehren die Geschichte der weltweiten Arbeiterklasse, den wichtigen Kampf der Arbeiter von Chicago im Mai 1886, die für den Acht-Stunden-Arbeitstag kämpften und dafür ihr eigenes Leben opferten.

wftu160Der Weltgewerkschaftsbund begeht den Internationalen Frauentag am 8. März 2019 unter dem Motto:

»Der WGB gegen jeden Form der Ungleichheit, gegen jede Form der Ausbeutung.«

162 Jahre nach der ersten Erhebung von Textilarbeiterinnen 1857 in New York, die eine Erhöhung ihrer Elendslöhne, die Verkürzung der Arbeitszeit, gleiche Bezahlung und soziale Rechte eingefordert hatten, ist die Lage der Arbeiterinnen, der erwerbslosen und jungen Frauen extrem schwierig: Erwerbslosigkeit, flexible Arbeit, das Fehlen von Gesundheitsversorgung und kostenfreier sowie qualitativ hochwertiger ärztlicher Versorgung für sie und ihre Kinder, psychologischer Druck und Gewalt vor allem in, aber auch außerhalb der Arbeitsstätten.

Das 20. Internationale Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien (IMCWP) fand vom 23. bis 25. November 2018 in Athen auf Einladung der KKE statt, die 100 Jahre ihres historischen Kurses feiert.

Bei der Sitzung unter dem Thema: „Die zeitgenössische Arbeiterklasse und ihr Bündnis. Die Aufgaben ihrer politischen Avantgarde – der Kommunistischen und Arbeiterpartei, im Kampf gegen Ausbeutung und imperialistische Kriege, für die Rechte der Arbeiter und Völker, für Frieden, für Sozialismus „, nahmen 90 Kommunistische und Arbeiterparteien aus 73 Ländern teil, die alle Kontinente repräsentieren.

Weltweit leiden mehr als 815 Millionen Menschen an Hunger – also 11 Prozent der Weltbevölkerung. Und jeden Tag sterben mindestens 24.000 Menschen an Hunger und seinen Folgen. Hunger ist damit die Haupttodesursache auf unserem Planeten. Daran soll der heutige Welthungertag erinnern.

Eigentlich absurd, wenn man sich anschaut, dass rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel weggeworfen wird, wenn man sich klar macht, dass es heute kein Problem mehr wäre, alle Menschen auf der Welt mit ausreichend Nahrung, Trinkwasser und „viel mehr“ zu versorgen: Einer eigenen Wohnung, umfassender Bildung, Mobilität, Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, einem Leben im Frieden. Schon 1984 berichtete die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen), dass ausgehend von den damaligen landwirtschaftlichen Produktivkräften mehr als 12 Milliarden Menschen ernährt werden können.

„Einem aktuellen UN-Bericht zufolge stirbt alle fünf Sekunden ein Kind. Viele der Todesfälle könnten mit einfachen Mitteln wie Medikamenten und Zugang zu sauberem Wasser verhindert werden“, sagt Zaklin Nastic, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Nastic weiter:

„Dass Millionen Kinder ihren fünften Geburtstag nicht erleben, ist die Folge perverser und menschenverachtender Entscheidungen der Politik. Wer menschenrechtliche Standards den Profitinteressen von Großkonzernen wie Nestlé zum Fraß vorwirft, trägt eine Mitschuld am Tod dieser Kinder.

Die Welt verliert den Krieg gegen den Hunger. In einer Zeit, in der unzählige und erstaunliche wissenschaftliche Fortschritte Maßstäbe setzen, in der uns die Technologie in einer Welt leben lässt, die fast an Science-Fiction grenzt, wo die Kunst über die Grenzen des Klassischen hinauswächst und alltäglich wird, mag es absurd erscheinen, dass eine der größten Krisen auf dem Planeten Erde durch Hunger verursacht wird.

Rund 124 Millionen Menschen in 51 Ländern waren 2017 von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, 11 Millionen mehr als im Vorjahr, heißt es in der jüngsten Ausgabe des Weltberichts über Nahrungsmittelkrisen.

Weltweit sind laut Angaben des UNHCR mehr als 68 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen aus den unterschiedlichsten Gründen wie Hunger, Armut, Krieg, Verfolgung oder Folgen von Umweltzerstörung. Dabei stammen 55% dieser Flüchtlinge aus nur drei Ländern in denen Krieg herrscht und auch die NATO kräftig mitmischt. Diese Länder sind Syrien, Afghanistan und der Südsudan.

wfdy 148Am heutigen Tag feiert der Weltbund der Demokratischen Jugend den Internationalen Tag der Jugend. 28 Jahre sind vergangen seitdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen entschied den 12. August zum Internationalen Tag der Jugend zu erklären, an dem die Schwierigkeiten und Probleme der Jugend des ganzen Planeten in den Mittelpunkt gerückt werden.

Wir leben in einer Situation in der die ökonomische Krise und deren Folgen das Recht auf Bildung, Gesundheit und Arbeit verbaut. Diese Verhältnisse machen eine massenhafte Jugendbewegung notwendig. Natürlich ist die Masse nicht das einzige Charakteristikum, das diese Bewegung braucht.

„Die Entscheidung der WHO ist für trans*-Personen weltweit ein riesiger Erfolg. Die Aufhebung der stigmatisierenden und schlicht falschen Katalogisierung ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Menschenrechte. Er lässt hoffen, dass die lange Geschichte sogenannter Konversionstherapien und erzwungener medizinischer Behandlungen langsam aber sicher ein Ende findet. Kritisch ist dagegen der Beschluss der WHO, für trans*-Kinder vor der Pubertät eine neue Diagnose einzuführen. Dass gesunde Kinder mit einer Diagnose und entsprechenden medizinischen Prozessen belastet werden, statt sie in ihrer Entwicklung zu bestärken, ist falsch und muss rückgängig gemacht werden“, erklärt Doris Achelwilm, queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Beschlusses der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Transsexualität und damit verbundene Diagnosen nicht länger als psychische Krankheit einzustufen. Der überarbeitete Version der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD 11) soll im Mai 2019 beschlossen und 2022 in Kraft treten.

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