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Luis Corvalán ist tot |
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Chile
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Mittwoch, den 21. Juli 2010 um 17:46 Uhr |
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Luis Corvalán ist tot. Der frühere Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chiles starb heute in seinem Haus in Santiago de Chile im Alter von 93 Jahren. Corvalán war einer der wichtigsten Protagonisten der »Unidad Popular«, der Volkseinheit, mit der Chile ab 1970 versuchte, den Sozialismus auf friedlichem Wege aufzubauen, bis am 11. September 1973 mit Unterstützung des US-Geheimdienstes CIA das Militär putschte, den Präsidenten Salvador Allende und tausende Chilenen ermordete. Als Generalsekretär der Kommunistischen Partei seines Landes, der damals stärksten KP des Kontinents, wurde Luis Corvalán von den Faschisten in ein Konzentrationslager verschleppt. Für eine mächtige, internationale Solidaritätsbewegung wurde er zur Symbolfigur des Widerstands gegen den Faschismus und gegen den US-Imperialismus, der die Fäden des Staatsstreichs gezogen hatte. Daß es gelang, Luis Corvalán 1976 freizukämpfen, gehört zu den größten Erfolgen der internationalen sozialistischen und antiimperialistischen Bewegung.
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Chile in (heftiger) Bewegung |
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Chile
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Freitag, den 12. März 2010 um 16:11 Uhr |
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Der Boden war mit roten Teppichen ausgelegt. Auf der Strasse ließ Michelle Bachelet bei ihrem letzten Gang als Präsidentin plötzlich die Arme hängen. Ihre Leibwächter rannten noch mehr als gewöhnlich, aber merkwürdig schwankend. Drinnen im Parlamentsgebäude warteten bereits die Präsidenten, die der Amtsübergabe Bachelets an den neuen rechten Staateschef Sebastián Piñera beiwohnen wollten. Angeregt unterhielten sich Araber mit Latinos, Rechte mit Linken. Plötzlich begannen die schweren Lampen aus der vorletzten Jahrhundertwende zu schwanken. Erschrecken.
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Rechtsruck bei Präsidentschaftswahl - aber endlich wieder Kommunisten im Parlament |
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Chile
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Montag, den 14. Dezember 2009 um 08:44 Uhr |
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Zum ersten Mal seit dem blutigen Putsch von Pinochet 1973 sind wieder Kommunisten im chilenischen Parlament vertreten. Drei führende Vertreter der Kommunistischen Partei Chiles konnten sich trotz des nach wie vor gültigen undemokratischen Wahlrechts in ihren Wahlkreisen durchsetzen, wozu in diesen Bezirken auch Absprachen mit den Mitte-Links-Parteien beigetragen haben.
Die drei neuen Abgeordneten der Kommunistischen Partei sind ihr Vorsitzender Guillermo Tellier, ihr Generalsekretär Lautaro Carmona und der Menschenrechtsanwalt Hugo Gutiérrez.
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