Übernommen von KOMintern:
Am 25.11. heraus zur PFLEGE-DEMO in Salzburg – Gegen den Pflegeraub!
Die Salzburger Landesregierung will den Pflege- und Betreuungsbonus streichen – und damit genau jene treffen, die jeden Tag für andere da sind. Das lassen wir nicht zu. Jetzt heißt es: gemeinsam laut werden und ein starkes Zeichen setzen!

📅 25.11.2025, ⏰ Treffpunkt: 16:00 Uhr
📍 Vor AK/ÖGB, Markus-Sitttikus-Straße 10
und beim Landeskrankenhaus
❗Komm vorbei, nimm Kolleg:innen und Freund:innen mit und zeig Haltung: Pflege verdient Respekt – keine Kürzungen!
Am 26.11., heraus zum Protestag in Wien: „Nein zu Reallohnverlust und Sozialkürzungen!“
Am Tag vor der 3. Verhandlungsrunde im SWÖ-Kollektivvertrag kommen wir alle zusammen und gehen auf die Straße. Wir setzen ein deutliches Zeichen der Stärke! In den Gehalts-Verhandlungen gibt es nur Angebote, die deutlich unter der Inflationsrate liegen. Wir sehen bei jedem Einkauf, dass alles teurer wird – unsere Gehälter müssen spürbar angehoben werden!

ab 12:30: Treffpunkt Parlament
ca. 13:15: Start Demo
ca. 13:45: Zwischenkundgebung beim Rathaus (Lichtenfelsgasse)
ca. 14:30: Eintreffen der Demo bei der Kundgebung der GPA am Platz der Menscherechte
Facebook-Veranstaltung Demo Wien
Gleichzeitig gibt es im Sozialbereich massive Kürzungen. Das betrifft viele Kolleg:innen in unserer Branche, aber auch unsere Familien und jene der Kinder, die wir betreuen. In vielen Betrieben gibt es schon Kündigungen und Stundenkürzungen. Als starke Belegschaften und kämpferische Beschäftigte senden wir ein Protest-Signal gegen diese Entwicklung. Wir nehmen keine Verschlechterungen unserer Arbeitsbedingungen hin! Auf unserer Demo treffen viele Kolleg:innen aus der Kinder- und Jugendarbeit, aus der Sozialarbeit, aus der Flüchtlingshilfe, aus der Behindertenarbeit, der Wohnungslosenhilfe und der Pflege zusammen.
Der Sozial- und Gesundheitsbereich befindet sich aktuell durch massive Kürzungsprogramme in Bund, Ländern und Gemeinden gewaltig unter Druck. Doch diese neoliberale Politik trifft auf gewerkschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Widerstand!
Einsparungen, Leistungskürzungen, Um- oder Ausgliederungen stehen auf der Tagesordnung. Subventionen für wichtige Einrichtungen und Projekte werden gekürzt, die Gelder trotz Inflation und Gehaltserhöhungen nicht angehoben oder bei gleich bleibenden finanziellen Mitteln die ansteigenden Klient:innenzahlen nicht abgegolten.
Beim FSW und auch bei Förderungen durch die Magistratsabteilungen (MA11 Wiener Kinder- und Jugendhilfe, MA 13 Bildung und Jugend, MA40 Soziales und Gesundheit, …) sowie im Wiener Gesundheitsverbund (WiGeV) wird durchwegs gekürzt. Für die nächsten Jahre stehen weitere massive Kürzungen ins Haus. Das bedeutet drastische Einsparungen bei den Angeboten für Klient:innen/Kund:innen wie auch ein massiver Sparstift bei den Beschäftigten und Arbeitsbedingungen. Das betrifft Organisationen im Behindertenbereich und in Sozialökonomischen Projekten genauso wie im Beratungsbereich, der Berufsqualifizierung, der Jugendarbeit, Streetwork, Sozialarbeit, in der Flüchtlingsbetreuung und vieles mehr.
Die Kürzungen bei der Mindestsicherung kommen dann noch dazu: Sie treffen genau jene Menschen, mit denen wir im Sozial- und Gesundheitsbereich tätig sind – der überwiegende Großteil sind Working Poor, Kinder, Geflüchtete, Alte und Menschen mit Behinderung. Das führt in akute Armut und Wohnungslosigkeit und verschlechtert ihre Chancen auf Bildung, Teilhabe und Integration.
Im Gegenteil braucht es aber eine finanzielle Aufstockung, um die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Gesundheits- und Sozialleistungen dauerhaft sicher zu stellen und die über die psychischen und physischen Grenzen gehende Arbeitsintensivierung für die Beschäftigten wieder zu reduzieren.
Die Finanzierung von sozialen Dienstleistungen muss trotz Budgetminus nachhaltig gesichert und, im Gegensatz zum aktuellen Trend, auf hohem Niveau ausgebaut werden! Daher ist der gewerkschaftliche und gesellschaftspolitische Kampf gegen diese Rotstiftpolitik sowie die Forderung nach einer Sozialmilliarde wichtiger denn je.
Wir stellen uns gegen diese Kürzungspolitik ihrer Stadtregierung!
Wir fordern alle gewerkschaftlichen Gremien auf, gegen dieses Sparpaket aktiv zu werden!
Kämpfen wir gemeinsam mit unseren Belegschaften und den uns anvertrauten Menschen und ihren Angehörigen dagegen an!
Quelle: KOMintern

