Übernommen von Pro Asyl:
Pressestatement
PRO ASYL zur Forderung nach einem verbesserten Bleiberecht für junge Geflüchtete in und nach einer Ausbildung
Helen Rezene, Co-Geschäftsführerin von PRO ASYL: „Ein sicheres Bleiberecht für junge Geflüchtete und Geflüchtete in Ausbildung ist überfällig. Wer in Deutschland eine Ausbildung macht und sich damit auf ein erfolgreiches Arbeitsleben vorbereitet, darf nicht weiter mit Abschiebung bedroht werden. Die Bundesregierung muss endlich verbindliche Regelungen erlassen: Ausbildung muss mit einem Bleiberecht verbunden werden und somit sicher vor Abschiebung schützen – während der Ausbildung und danach.
Derzeit stoßen Menschen, die eine Duldung haben, auf massive Hürden beim Versuch, ein Bleiberecht zu erhalten: Unklare Zuständigkeiten, hohe bürokratische Anforderungen und ein restriktiver Vollzug führen dazu, dass selbst Menschen, die seit Jahren Teil der Gesellschaft sind, abgeschoben werden. Wir von PRO ASYL berichten immer wieder von Fällen, in denen Menschen mitten aus der Ausbildung oder aus Bildungsstätten heraus abgeschoben werden. Nötig ist daher eine praxisnahe Neuregelung des Bleiberechts, die diesen Namen verdient.“
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Quelle: Pro Asyl

