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PRO ASYL fordert bundesweiten Abschiebestopp in den Iran

Pro Asyl

Übernommen von Pro Asyl:

Pressestatement

Nach den israelischen und US-amerikanischen Angriffen auf die Islamische Republik Iran kritisiert sagt Karl Kopp, Geschäftsführer von PRO ASYL:

„Wer jetzt noch ernsthaft behauptet, der Iran sei sicher, verschließt die Augen vor der Realität. Nach den Angriffen durch die USA und Israel droht eine massive militärische Eskalation. Gleichzeitig herrscht im Inneren ein Regime, das willkürlich inhaftiert, foltert und tötet. Krieg nach außen, Repression nach innen – für die Zivilbevölkerung bedeutet das doppelte Gefahr. Niemand darf in ein Land abgeschoben werden, in dem Bomben fallen und ein Unrechtsstaat regiert.

Wir fordern einen bundesweiten Abschiebestopp für den Iran. Bis dahin müssen die Bundesländer ihre Kompetenzen nutzen und eigene Abschiebestopps verhängen – wie es einige bereits tun. Und: Deutschland muss besonders gefährdeten Menschen Schutz gewähren. Nach Paragraph 22 Aufenthaltsgesetz können humanitäre Visa erteilt werden. Diese Möglichkeit muss jetzt genutzt werden, insbesondere für Bedrohte, die sich in Erstaufnahmestaaten in einer prekären Lage befinden.“

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Quelle: Pro Asyl

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