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Die Blockade durchbrechen

Übernommen von Unsere Zeit:

US-Präsident Donald Trump möchte in die Geschichte eingehen. Als Friedensnobelpreisträger, Dealmaker, großartigster Präsident aller Zeiten – und als derjenige, der nach mehr als 60 Jahren das sozialistische Kuba zu Fall gebracht und Lateinamerika und die Karibik endgültig wieder zum Hinterhof der USA gemacht hat. Mit der verbrecherischen und mörderischen Blockade soll Kuba mit so viel Not und Elend überzogen werden, dass die Bevölkerung gegen ihre Regierung, gegen ihre Revolution, gegen ihre Errungenschaften aufsteht. Ruhe werden die USA, ihr Präsident und sein von der Exil-Mafia in Miami finanzierter Außenminister Marco Rubio erst geben, wenn Kuba wieder das Spielerparadies und das Bordell der US-Elite ist.

Doch der Plan der USA wird nicht gelingen. Nicht nur lässt sich die Bevölkerung Kubas nicht erpressen, sondern weltweit regt sich die Solidarität mit dem sozialistischen Karibikstaat. Und es sind nicht nur die sozialistischen Länder, die Kuba in der Stunde der Not zur Seite stehen. Es sind auch die Länder, denen klar ist, was es für die Welt bedeutet, wenn die USA Kuba zerstören. Kubanische Medizinbrigaden bekämpfen Ebola-Ausbrüche in Afrika, geben Augenlicht zurück in Lateinamerika, erhalten Gesundheitsversorgung dort aufrecht, wo abhängige kapitalistische Länder kapituliert haben, retteten in Italien von Corona bedrohte Leben, impfen Kinder gegen Polio und so vieles mehr. Der Verlust des sozialistischen Kuba wäre für die Welt auch ein Verlust von Menschenleben. Und den Völkermord auf Raten weiterhin zuzulassen, wäre eine Kapitulation der Welt vor dem modernen Kolonialismus der USA, der keine souveränen Staaten und kein Völkerrecht mehr kennt. Jeder muss sich fragen, ob sein Land als nächstes dran ist.

Und so war das ebenfalls von den USA bedrohte Mexiko eines der ersten Länder, das Kuba umfangreiche humanitäre Hilfe zusagte. 800 Tonnen wurden bereits geliefert. Auch Spanien will über die Vereinten Nationen Hilfe „in Form von Lebensmitteln und wichtigen medizinischen Produkten“ schicken, so das Außenministerium.

Beide können jedoch die Lücke in der Versorgung mit Öl nicht ausgleichen, die die USA mit dem Angriff auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro weiter verschärft haben. Da gibt es Hoffnung, dass die Russische Föderation offensichtlich vorhat, die von Trump angekündigte Seeblockade Kubas zu ignorieren. Der Stellvertretende Außenminister Russlands, Sergej Rjabkow, erklärte: „Mit Kuba sind wir auf jeden Fall solidarisch und werden ihm helfen, auch materiell. Das geschieht bereits.“ Ob es sich dabei auch um eine koordinierte Hilfe der BRICS-Staaten handelt, ließ Rjabkow offen. Während Russland also vermutlich Öl an die Karibikinsel liefern wird, konzentriert sich die Volksrepublik China auf humanitäre Hilfe, Energieinfrastruktur, Ernährungssicherheit und Zusammenarbeit im Bereich Schulden und Investitionen. Bereits im Januar schnürte Peking ein Nothilfepaket, das unter anderem finanzielle Hilfen in Höhe von 80 Millionen US-Dollar zur Bewältigung der Stromkrise und eine Spende von 60.000 Tonnen Reis beinhaltet. Die ersten 4,8 Tonnen davon wurden bereits an Kuba geliefert.

Hilfsgüter, aber vor allem Solidarität soll die „Nuestra América“-Flottille nach Kuba bringen. Nach dem Vorbild der Gaza-Flottille werden sich Segelboote durch die Karibik auf den Weg nach Kuba machen, um die Blockade zu durchbrechen und zu zeigen, dass Solidarität jede Grenze und jedes Meer überwinden kann. Hoffentlich kann die Flottille dazu beitragen, eine weltweite Solidaritätsbewegung mit Kuba zu entfachen. Denn die USA dürfen und werden mit ihrem Völkermord auf Raten nicht durchkommen. Unzählige Male hat Kuba der Welt geholfen. Es wird Zeit, dass die Welt Kuba hilft.

Das sozialistische Kuba braucht unsere Hilfe!
Die ersten 25.000 Euro Spenden für die Kommunistische Partei Kubas sind geschafft, dafür vielen Dank! Das reicht aber noch lange nicht. Weitere Spenden bitte an:
DKP-Parteivorstand
Sparkasse Essen
BIC: SPESDE3EXXX
IBAN: DE21 3605 0105 0003 6306 13
Stichwort: Spende Kuba

Quelle: Unsere Zeit

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