Rechte Coronaleugner*innen wollen Totensonntag instrumentalisieren

Auch die Hamburger Coronaleugner*innen um „Querdenken 40“ scheuen sich nach den skandalösen Vorfällen in Berlin am Mittwoch nicht ihre üble Propaganda-Tricks fortzuführen. Sie vergleichen sich selbst mit „Judenstern“ in widerlicher Weise mit den Opfern der Shoah und pflegen doch gleichzeitig antisemitische Verschwörungsmythen. Meinen ein „Ermächtigungsgesetz“ wie bei den Nazis drohe und instrumentalisieren ihre Kinder um gegen die Maskenpflicht in den Schulen zu protestieren. Jetzt haben sie den Totensonntag als Aufhänger für ihre kruden Aufmärsche auserkoren. Sie wollen sich auf dem Gänsemarkt/Jungfernstieg versammeln.

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Tausende demonstrieren gegen Rechts

Nachdem das Bundesverfassungsgericht am Freitag den Aufmarsch von gewalttätigen Nazi-Hooligans in Hamburg verboten hat, sind am Sonnabend nach Angaben der Polizei mehr als 14.000 Menschen dem Aufruf des Hamburger Bündnisses gegen Rechts gefolgt und mit einer Demonstration durch die Hamburger Innenstadt gezogen. Zuvor hatten über 630 Gruppen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft den Aufruf unterzeichnet. »Durch die zivilgesellschaftliche Breite  des Bündnisses, das von Gewerkschaften, religiösen Trägern, Bildungseinrichtungen, dem FC St.Pauli bis zu Künstlern und Musikern wie Smudo oder Udo Lindenberg reicht, ist es uns gelungen ein starkes Zeichen gegen Nazis…

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