|
Wem nützt dieser Tod? |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kuba
|
|
Dienstag, den 02. März 2010 um 12:12 Uhr |
|
Der absolute Mangel an Märtyrern, unter dem die kubanische Konterrevolution leidet, ist proportional zu ihrem Mangel an Skrupeln. Es ist schwierig, in Kuba zu sterben, nicht nur, weil die Lebenserwartung hier die eines Landes der „Ersten Welt“ entspricht - in Kuba stirbt niemand an Hunger, trotz des Mangels an Ressourcen und auch nicht an heilbaren Krankheiten – sondern auch, weil hier das Gesetz und die Ehre herrschen. Die kubanischen Söldner (im Dienste ausländischer Mächte) können festgenommen und nach geltenden Gesetzen verurteilt werden, denn in keinem Land darf man die Gesetze verletzen, z. B. Geld zu erhalten und mit der Botschaft eines Landes zusammenzuarbeiten, welches als Feind betrachtet wird. In den Vereinigten Staaten z. B. kann das zu schweren Freiheitsstrafen führen – sie wissen dort jedoch sehr wohl, dass in Kuba keiner verschwindet oder von der Polizei ermordet wird. Es gibt keine „dunklen Ecken“ für „nicht konventionelle“ Befragungen für verschwundene Gefangene wie in Guantánamo oder Abu Ghraib. Im übrigen gibt man sein Leben für ein Ideal, das dem Wohle aller dient und nicht nur dem eigenen.
|
|
Die Welt fordert zum 18. Mal ein Ende der Blockade |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kuba
|
|
Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 17:56 Uhr |
|
Die UN-Vollversammlung in New York hat heute zum achtzehnten Mal in Folge die Blockade Cubas durch die USA verurteilt. Eine von der kubanischen Regierung eingebrachte Resolution wurde von 187 Staaten unterstützt, nur drei stimmten dagegen. Damit ist die US-Administration in ihrem Beharren auf der Blockade nach wie vor weltweit fast vollständig isoliert.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Oktober 2009 um 09:18 Uhr |
|
|
New Yorker Philharmoniker müssen Cuba-Tour absagen |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kuba
|
|
Samstag, den 03. Oktober 2009 um 15:51 Uhr |
|
Die Blockadepolitik der US-Administration gegen Cuba fordert ein neues Opfer. Wie die kubanische Tageszeitung Granma berichtet, haben die New Yorker Philharmoniker ihre für den 31. Oktober und 1. November geplanten Konzerte auf der Insel absagen müssen, weil das US-Finanzministerium den Sponsoren des angesehenen Orchesters die Erlaubnis zur Reise nach Cuba verweigert hat. Ohne ihre Förderer und deren finanzielle Hilfe könne die Philharmonie deie hohen Kosten für die Reise nicht tragen, erläuterte deren Präsident Zarin Mehta gegenüber der Tageszeitung New York Times.
|
|
Nach elf Jahren Haft: Cuba fordert Freiheit für die fünf Helden |
| Drucken | |
E-Mail |
|
Kuba
|
|
Samstag, den 12. September 2009 um 18:15 Uhr |
|
Heute vor elf Jahren wurden in Miami die fünf kubanischen Aufklärer Gerardo Hernández, Antonio Guerrero, Ramón Labañino, Fernando González y René González verhaftet. Die als "Miami 5" bekannt gewordenen Männer hatten antikubanische Terrororganisationen unterwandert, die von den USA aus Terroranschläge gegen die Insel vorbereitet und durchgeführt hatten. Aber statt gegen die Terroristen vorzugehen, inhaftierten die US-Behörden die fünf Kubaner, verurteilten sie in Schauprozessen zu irrwitzig hohen Gefängnisstrafen und halten sie bis heute in Isolationshaft gefangen. Ihre Familienangehörigen haben sie teilweise seit dem Tag ihrer Verhaftung nicht mehr gesehen.
|
|