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Zelaya: Putschisten werden Rückkehr nicht verhindern können | Drucken |  E-Mail
Honduras
Sonntag, den 12. Juli 2009 um 21:08 Uhr
Der rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel Zelayam hat gegenüber dem lateinamerikanischen Fernsehsender TeleSur angekündigt, "zu irgendeinem Augenblick" in sein Heimatland zurück zu kehren, weil dies die Behörden der Putschisten nicht verhindern könnten. Zugleich widersprach er den von verschiedenen Seiten geäußerten Vermutungen, wonach Washington in den Staatsstreich vom 28. Juni verwickelt sei. Die US-Administration habe die Durchführung der subversiven Pläne "versucht" zu verhindern.

"Zu irgendeinem Zeitpunkt, an irgendeinem Tag, an irgendeinem Ort. Das ist ein Teil dessen, das sie sich sicher sein können, denn sie kennen mich genau und wissen, dass sie es nicht verhindern können. Sie werden mit einem De-Facto-Regime in Honduras nicht regieren können, das erlauben weder das Volk noch die internationale Gemeinschaft, und auch wir nicht, denn wir sind immer bereit, an der Spitze des Volkes zu stehen", erklärte Zelaya.

Demgegenüber erklärte Boliviens Präsident Evo Morales, der Putsch in Honduras sei "aus dem Imperium heraus" geplant worden und richte sich gegen die Staatschefs, die einst von George W. Bush als "Schurken" bezeichnet worden waren. Damit seien damals Hugo Chávez und Fidel Castro gemeint gewesen, "heute sind wir 10 Präsidenten in der Achse des Böden".

Unterdessen haben die Putschisten in Tegucigalpa in der vergangenen Nacht die Journalisten von TeleSur und Venezolana de Televisión verhaftet. Andere Vertreter der beiden Sender wurden aufgefordert, sofort zum Flughafen zu fahren und das Land zu verlassen. "Hier gibt es nichts zu berichten", erklärten die Putschisten.

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